Nach einer Beobachtung der Virenschutz-Firma Symantec nahmen DDOS-Angriffe innerhalb der letzten sechs Monate um 680 % von 119 auf 927 pro Tag zu und es tauchen vermehrt Bot-Netze im World Wide Web auf.
"Neueste Zahlen bestätigen, dass DDoS-Attacken im Jahr 2004 nach Viren für die größten wirtschaftlichen Schäden gesorgt haben. Neueste Prognosen gehen gar von einer Verfünffachung der Attacken bis 2008 aus", sagte Torsten Scheuermann, der Regional-Direktor der Sicherheitsfirma Radware.
Von den Bot-Netzen sind im zunehmenden Maße Provider bedroht indem deren Server durch großangelegte DDOS-Angriffe außer Gefecht gesetzt werden und wird von Experten immer öfter als Cyber-Terrorismus bezeichnet.
"DDoS-Angriffe und andere Malware belegen heutzutage bereits zwischen dreißig und vierzig Prozent der Bandbreite des allgemeinen Internet-Traffics", erklärte Amir Peles, der CTO von Radware.
Zum Aufbau eines Bot-Netzes greifen kriminelle Hacker immer öfter Rechner an die einen Breitband-Anschluss haben. Dazu schleusen sie Trojaner oder Würmer ins System um die Kontrolle über den Computer zu erlangen ohne dass der Anwender etwas davon merkt.