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Teenager agieren oft zu unvorsichtig im Internet
Veröffentlicht am Freitag, 28.Januar 2011 von Redaktion


Eine von dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass der Datenschutz von Teenagern oft nicht beachtet wird. Viele Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihrer Freizeit im Internet. Jedem vierten Teenager scheint nicht bewusst zu sein, dass dieser in Internet-Gemeinschaften seine Daten mit der Einstellung Privatsphäre vor unerlaubten Zugriff schützen kann.



Obwohl die nachwachsende Generation mit dem Internet aufwächst und über ein zweifelsfrei vorhandenes Kriminalitätsrisiko im Internet informiert sein müsste, agieren scheinbar viele Jugendliche unbekümmert im Internet. Eine von der BITKOM in Auftrag gegebene Umfrage ergab, dass der Datenschutz von Teenagern oft nicht beachtet wird und jeder vierte Teenager seine Daten in einer von ihm besuchten Internet-Gemeinschaften nicht ausreichend schützt. 19 Prozent der befragten Jugendlichen gaben an, dass sie fast alle ihre Daten mit allen Mitgliedern der Community oder gar weltweit mit allen Internetnutzern teilen. Welche Information für welche Nutzer zugänglich sind konnten 4 Prozent der befragten Teenager nicht beantworten.

Der BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer erklärt in dem Zusammenhang: "Viele Netzwerke bieten detaillierte Einstellungen zur Privatsphäre an."

Weiter führt der BITKOM-Präsident aus: "Gerade Jugendliche sollten diese Möglichkeiten nutzen. Vieles, was leichtfertig für alle sichtbar ins Netz gestellt wird, bleibt dort für immer." Der Schutz der persönlichen Daten sollte immer und überall höchste Priorität haben. In dem Kontext rät der Bitkom jungen Internet-Nutzern und deren Eltern mit privaten Daten immer überlegt und geizig umzugehen. "Für Kinder ist ein hohes Maß an Datenschutz wichtig. Wer zu viel preisgibt, macht sich leichter angreifbar."

44 Prozent der Heranwachsenden geben durch das Nennen von Vor,- und Zunamen in von ihm besuchten Internet-Gemeinschaften zu viel Auskunft über sich. 50 Prozent der Teenager geben unbedarft darüber Auskunft ob sie gerade in einer Beziehung oder Single sind. 41 Prozent der jungen User verraten unüberlegt und blauäugig gewissermaßen völlig Fremden ihre e-Mail-Adresse.

Der BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer mahnt: "Solche Angaben sollten in der Regel nur Freunde und gute Bekannte sehen." Eltern sollten immer ein wachsames Auge über den Internetgebrauch ihres Nachwuchses haben. Heute am 28.Januar 2011wird der Europäische Datenschutztag zum 5. mal begangen, hierbei handelt es sich um einen Aktionstag auf Initiative des Europarats.


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