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Teilnehmer des Klimagipfels versenden ungewollt Spam Mails
Veröffentlicht am Dienstag, 15.Dezember 2009 von Redaktion


Spam Mails sind nicht nur nervig und lästig, inzwischen ist auch bekannt, dass Spam Mails schädlich für die Umwelt sind und auch durchaus das Klima beeinflussen können. Diese Tatsache lässt es verwunderlich erscheinen, dass ausgerechnet von einigen Rechnern, der an dem in Kopenhagen stattfindenden Klimagipfels teilnehmenden Tagungsteilnehmern verseuchte Mails in alle Welt verschickt werden.



Scheinbar wurde es versäumt die mitgebrachten Systeme der an dem Klimagipfel teilnehmenden Tagungsteilnehmern auf Infektionen zu untersuchen. Nur so ist es wohl zu erklären, dass von einigen Teilnehmern verseuchte Mails in alle Welt verschickt wurden. Inzwischen sind einige der IP-Adressen des am Tagungsort Bella Center in Kopenhagen genutzten Internetzugangs bereits auf den Anti-Spam-Blacklists wie Spamcop oder Spamhaus zu finden.

Es heisst, dass versucht werde infizierte und somit versuchte System ausfindig zu machen, die ans Netz angeschlossen werden. Es sei aber schwierig bis unmöglich, alle Rechner von täglich über 3000 neuen Konferenzteilnehmern von Schadstoffsoftware, wie zum Beispiel Viren zu befreien. Ein Mitarbeiter der Computer Sciences Corporation (kurz: CSC) erklärte sich gegenüber der iX als zuständig für die Sicherheit des Konferenznetzes.

Auch auf der Blacklist von iX sind bereits IP-Adressen mit als mit Malware-verseuchte Computer der UN-Klimakonferenz aufgetaucht. Normalerweise wird von Firmen oder Organisationen der für die Mail-Weiterleitung (Relaying) genutzte Port 25 an der Firewall blockiert. Damit soll verhindert werden, dass Spam aus dem internen Netz und andere Mails an externe Empfänger verschickt wird. Normalerweise sorgen die Techniker im Vorfeld dafür, dass Teilnehmer von Tagungen oder Ähnlichen nicht massenhaft Spam-Mails in alle Welt verschicken können.

Internet Nutzer die häufig mit ihrem Laptop unterwegs sind und sich in Tagungsnetze anmelden müssen, machen das üblicherweise aus Sicherheitsgründen per verschlüsselten Zugriff auf einen Mailserver seines Arbeitgebers. Üblicherweise muß er sich Mailserver seines Arbeitgebers durch ein Passwort anmelden. Von daher bemerken Konferenzteilnehmer mit sicheren Mail-Einstellungen nichts von Blacklistings.

Die bereits erwähnte Port-25-Sperre für dass entsprechende Tagungsnetzes würde für die Tagungsteilnehmer keine Einschränkung bedeuten. Mit der Port-25-Sperre könnte eine nervige und lästige Spam-Mails verhindert werden und somit auch die Umwelt geschont werden.






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