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Toolbars bieten kaum Phishing Schutz
Veröffentlicht am Montag, 04.Dezember 2006 von Redaktion


Nach einer aktuellen Studie der Ruhr-Universität in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe a-i3 bieten Phishing-Toolbars kaum einen Schutz vor Phishing. Denn nur etwa ein Drittel dieser Sicherheitsprogramme erkennen diese Gefahr aus dem Internet.


"Einige Programme sind nicht nur ungeeignet, Phishing-Seiten erkennen, sondern sie lassen sich sogar hervorragend als Werkzeug der Phisher einsetzen", erklärte Sebastian Gajek der wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Netz-, und Datensicherheit der Ruhr-Universität ist.

Die Studie hat 23 Toolbars getestet mit dem Ziel herausfinden zu können wie zuverlässig diese die Phishing-Webseiten erkennen können. Der Test wurde mit 16 Phishing-Seiten und 5 echte Webseiten durchgeführt um die Zuverlässigkeit der Phishing-Toolbars zu überprüfen.

Doch die Phishing-Toolbars haben durchschnittlich nur etwas mehr als dreißig Prozent der Phishing-Webseiten erkannt. Die echten Webseiten der Banken wurden nur mit einer Erkennungsquote von 69 Prozent erkannt.

"Denkbar wäre, dass eine Anti-Phishing-Toolbar von Phishern selbst programmiert wird, um unbemerkt an Daten wie PIN und TAN zu gelangen", meint Sebastian Gajek. Das Phishing ist eine der größten Gefahren im Internet und verursacht bei Privatanwendern und Firmen weltweit jährlich finanzielle Schäden in Milliardenhöhe.






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