Seit ein paar Tagen ist der neue Trojaner Torping 0 im World Wide Web unterwegs und bedroht überwiegend Onlinebanking-Nutzer aus Österreich. Der Trojaner schleicht sich ohne dass der Anwender etwas davon erfährt in den Rechner ein und wird aktiv sobald eine Überweisung getätigt wird. Die dort eingegebenen Daten wie PIN, TAN und Passwort fängt er ab und sendet diese an einen Cyberkriminellen weiter, berichtete Networld.at heute.
Nach einer Einschätzung des Sicherheitsexperten Tiemon Kiesenhofer der Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) benötigen die Kriminellen zwischen einem halben Tag und eineinhalb Monaten um die gestohlenen Daten für ihre Zwecke wie etwa Shoppingtouren zu verwenden.
Der Trojaner Torping 0 verbreitet sich per Mail und über unseriöse Webseiten. Laut Kiesenhofer verschickte sich der Trojaner jedoch nicht mit Phishing-Mails der vergangenen Woche. Die Bank Austria Creditanstalt rät allen Onlinebanking-Nutzern eine Firewall und Virenschutz einzusetzen sowie das Betriebssystem regelmäßig per Update zu aktualisieren.
Vor einen solchen und anderen gefährlichen Trojaner kann sich jeder Anwender zusätzlich schützen indem Mails von unbekannten Empfängern und fremden Dateianhängen mit Vorsicht betrachtet und am besten sofort in den virtuellen Papierkorb geworfen werden.