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Trojaner nutzt Sicherheitsleck bei Microsoft Word aus
Veröffentlicht am Montag, 22.Mai 2006 von Redaktion


Seit wenigen Tagen sind Mails im World Wide Web unterwegs die den Backdoor-Trojaner Ginwui enthalten und ein Sicherheitsleck bei der Textverarbeitung Microsoft Word 2002 und 2002 ausnutzt. Die Mails geben sich als interne Nachricht aus wodurch diese nicht von der Virenschutzsoftware erkannt werden.


Sobald der Anwender das angehängte Dokument der Mail öffnet, erfolgt eine Öffnung einer Backdoor und dies kann ein Angreifer nutzen um die Kontrolle über einen Rechner zu erlangen. Der Angreifer überschreibt die .doc-Datei was zu einem Absturz der Textverarbeitung führt.

Der Backdoor-Trojaner verschickt anschließend Pings in den asiatischen Raum damit die Angreifer wissen wo sich der Rechner befindet. Damit der gefährliche Trojaner nicht entdeckt wird setzt er eine Rootkit-Technik ein und informiert den Angreifer über den Rechner also welche Virenschutzsoftware installiert ist und zum Beispiel welche Dateien auf dem Computer gespeichert sind.

Das Sicherheitsleck ist bei Microsoft mittlerweile bekannt und es wird an einer Lösung gearbeitet aber bislang steht noch kein Patch zur Verfügung womit das als gefährlich eingestufte Leck geschlossen werden kann. Wer die Textverarbeitung Microsoft Word 2002 oder Word 2003 nutzt der sollte auf ein alternatives Programm wie Open Office wechseln damit der eigene Rechner wieder relativ sicher ist.






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