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Twitter muss in Punkto Sicherheit nachruesten
Veröffentlicht am Montag, 11.Juli 2011 von Redaktion


Seit Twitter Anfang März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde erfreut sich das soziale Netzwerk weltweit zunehmender Beliebtheit. Amerikanische Fachleute erklären nun, dass der Sicherheitsstandard von Twitter den aktuellen Anforderungen nicht mehr standhält. Am 4. Juli 2011 wurde der Twitter-Account von Fox News gehackt und darüber die Falschmeldung verbreitet, dass der amerikanische Präsident Barack Obama verstorben sei.



Twitter und Facebook gehören weltweit zu den beliebtesten sozialen Netzwerken. Seit Twitter Anfang März 2006 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde kann das soziale Netzwerk global stetig steigende Mitgliederzahlen verbuchen. Der Sicherheitsstandard des Netzwerkes kann offenbar den aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht mehr standhalten.

Nachdem Hacker über den Twitter-Account des US-Senders Fox News am 4. Juli 2011 die Falschmeldung verbreitet wurde, dass der amerikanische Präsident Barack Obama verstorben sei melden sich nun amerikanische Fachleute zu Wort und erklären, dass der Sicherheitsstandard von Twitter nicht hoch genug sei. Fox News hat sich an Twitter gewandt und fordert Aufklärung darüber, wie es den Angreifern gelingen konnte sich Zugriff auf den Twitter-Account des Nachrichtensenders zu verschaffen.

Mittlerweile wurde der Sicherheitsdienst des Weißen Hauses, Secret Service von dem US-Sender eingeschaltet. In der Zwischenzeit werden neue Sicherheitsvorkehrungen bei Twitter eingefordert. Der Universitätsprofessor für Informationssicherheit an der San Diego State Universität, Murray Jennex fordert auch für Twitter die Einführung einer doppelten Passwortabfrage ein. Die doppelte Passwortabfrage sind beispielsweise bei Google oder auch bei Facebook längst eingeführt. Vertraut man den Aussagen von Jennex, so hat Twitter gar keine andere Wahl als diese einzuführen, sonst können weitere Angriffe nicht ausgeschlossen werden.

Dem technischen Direktor der Electronic Frontier Foundation, Chris Palmer reicht die Einführung der doppelten Passwortabfrage nicht aus. Chris Palmer fordert, dass die Verbindung grundsätzlich und ausnahmslos verschlüsselt sein sollte. Aktuell muss die Seite noch manuell verschlüsselt werden, indem der User https:// vor der Adresse eintippt oder die Verschlüsslung in den Sicherheitseinstellungen mittels Default eingestellt werden. Lynn Fox, Unternehmenssprecherin bei Twitter hofft, dass letzteres bei dem beliebten Mikroblogging-Dienst eingeführt werden kann.


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