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Twitters Malware Filter erhaelt von Sicherheitsexperten Lob und Kritik
Veröffentlicht am Donnerstag, 06.August 2009 von Redaktion


Der Versuch der Twitter Betreiber seine Mitglieder vor Links zu Malware und Phishing Sites zu schützen wird von Sicherheitsexperten durchaus als positiv bewertet. Der nun von Twitter genutzte Malware-Filter ist ein großer Schritt in die richtige Richtung.



Als Nachteil wird von Sicherheitsexperten angemerkt, dass sich der Filter leider von potentiellen Angreifern noch leicht umgehen lässt. Bemängelt wird auch, dass wichtige Einträge in der Datenbank fehlen. Als guten Ansatz sehen Sicherheitsexperten, dass Twitter Nutzer, die einen Tweet, wie eine Nachricht bei Twitter genannt wird, mit einem Link zu einer verdächtigen Website eingeben, eine Warnung erhalten.

In der Warnung wird mit den Worten: "Oops! Your tweet contained a URL to a known malware site!" übersetzt heißt das: "Hoppla! Ihr Tweet enthält die URL einer bekannten Malware-Site!", auf die verdächtige Webseite hingewiesen. Die immer größer werdende Beliebtheit von Twitter ruft leider auch immer mehr Onlinekriminelle auf den Plan, um auf der beliebten Plattform Spam, Würmer und Phishing zu verbreiten.

Mikko Hypponen von F-Secure sagt zu dem Versuch von den Twitterbetreibern ihre Mitglieder vor Übergriffen zu schützen: " Keines dieser Probleme ist bisher epidemisch, aber es ist gut, zu sehen, dass sich Twitter dessen wirklich annimmt." Der unabhängigen Sicherheitsforscher Dancho Danchev schreibt zu dem Malware-Filter von Twitter: " Twitter steigt endlich von Reaktion auf Vorbeugung als Mittel gegen Sicherheitsbedrohungen um."

Es heißt, dass der nun integrierte Filter wohl noch in der Entwicklung sei. Fachleute haben festgestellt, dass der Filter noch Links auf diverse bekannte Malware-Sites zulässt, die in der Datenbank von Stopbadware mit ihren über 380.000 Einträgen gelistet sind. Es wäre gut, wenn die Twitterbetreiber diese Liste, zum besseren Schutz ihrer Mitglieder, in ihren Filter integriert.






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