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USA: Hacker betrieben im Auftrag Firmenspionage
Veröffentlicht am Freitag, 09.September 2005 von Redaktion


Nach einem Bericht des US-Magazins Wired hatte ein Unternehmer ein paar Hacker den Auftrag gegeben die Webseite von Konkurrenten und deren Kunden gezielt anzugreifen. Dadurch entstand den angegriffenen Unternehmen ein finanzieller Schaden von 120.000 Dollar, berichtete Der Standard heute.


Die Hacker setzten bei ihren Angriffe virtuelle Störenfriede ein und nutzten Sicherheitslecks aus, um die Webseiten der Konkurrenz außer Gefecht zu setzen.

Der Auftraggeber hatte vor zwei Jahren einer Hackergruppe damit beauftragt Angriffe auf einen Satelliten-TV Verkäufer zu starten. Während der Auftraggeber gegen Zahlung einer Kaution wieder freikam und wahrscheinlich ins Ausland flüchtete, stehen die Hacker vor Gericht.

Ein angeklagter Hacker sagte vor Gericht, dass bezahlte Hacker-Angriffe seit Jahren bestehen würden und es würde ein regelrechter Boom bestehen, welcher zudem sehr lukrativ sei. Die US-Behörden stellten mittlerweile einen Anstieg von bezahlten Hacker-Angriffen fest auf Firmenwebseiten und Homepages fest.

Während ihrer Ermittlungen entdeckten die US-Behörden einen Provider mit dem Namen Foonet, der neben seinem legalen Webhosting auch illegale Geschäfte betrieb indem er Hackern eine Infrastruktur für deren Angriffe zur Verfügung stellte.

Wie der US-Netzwerkausrüster Cisco meldet, gibt es ein Sicherheitsleck in den eigenen Routern über die derartige Hacker-Angriffe möglich sind. Das Leck ist ein Verarbeitungsfehler der während einer FTP-, oder Telnet-Anmeldung auftaucht aber mittlerweile wurde diese Sicherheitslücke durch einen Patch geschlossen.






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