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Ueberwachungsprogramme werden als Update getarnt
Veröffentlicht am Dienstag, 22.November 2011 von Redaktion


Zur virtuellen Überwachung verdächtiger Personen setzen Ermittlungsbehörden seit einigen Jahren bereits Überwachungssoftware ein. Bisher stellten Software-Hersteller wie beispielsweise Gamma International oder Hacking-Team ihre Programme im Geheimen vor. Berichten zufolge ist nun Werbematerial aufgetaucht welches die Vorgehensweise dieser Programme enthüllt.



Um verdächtige Personen virtuell überwachen zu können bedarf es Überwachungssoftware, sogenannte Schnüffelsoftware. Werbung ist offensichtlich in jeder Branche wichtig. Bisher stellten Software-Hersteller wie beispielsweise Gamma International oder Hacking-Team ihre Programme im Geheimen vor.

Berichten zufolge ist nun Werbematerial aufgetaucht welches die Vorgehensweise sogenannter Schnüffelsoftware entlarvt. Besonders hinterhältig soll das Tool FinFly ISP sein, denn dieses tarnt sich als Update für so populäre und beliebte Software wie beispielsweise Apples iTunes. Die von dem britischen Unternehmen Gamma International angebotene Software soll nicht das einzige Tool sein welches von dem Unternehmen angeboten wird.

Zu dem Portfolio des Unternehmen gehören unter anderen FinFly ISP, welches Software-Updates für Desktop-Programme vortäuscht oder auch FinSpy Mobile und FinFly USB. FinSpy Mobile kann dem ahnungslosen Opfer als gefälschtes Firmware-Update für sein Smartphone untergeschoben werden und zum Abhören von Black-Berrys genutzt werden. Um einen Computer via USB-Sick mit einer Spionagesoftware zu infizieren bietet das britische Unternehmen die Software FinFly USB an.

Laut der US-Tageszeitung Wall Street Journal blüht das Geschäft mit sogenannter Schnüffelsoftware geradezu. In dem doch zumindest teilweise fragwürdigen Geschäftszweig soll sich der Jahresumsatz um rund 5 Milliarden Dollar belaufen. Gerüchten zufolge soll beispielsweise Gamma International seine Software nicht nur europaweit anbieten. In seiner neuesten iTunes-Version hat Apple die Lücke geschlossen, welche bisher für FinSpy-Angriffe genutzt wurde.


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