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Umfrage ergab dass der Umgang von Virenmeldungen von Ignoranz bis Panik reicht
Veröffentlicht am Mittwoch, 02.Juni 2010 von Redaktion


Um sein System vor Übergriffen zu schützen sollte jeder Internet-Nutzer einen umfassenden Schutz auf seinem System installiert haben. Der Sicherheits-Software-Hersteller Avira stellte im Februar diesen Jahres an 5.811 Internet-Nutzer die Frage, wie sie mit einer Virenfund-Meldung ihrer Schutzsoftware umgehen.



Die Antworten der User ergaben, dass die Reaktionen auf Viren-Meldungen sehr unterschiedlich sind. Es ist kaum unvorstellbar, aber die Umfrage ergab, dass immer noch etwa 10 Prozent aller Internet-Nutzer ohne jede Sicherheits-Software im Internet surfen. So geht jeder zehnte Internet-Nutzer das Risiko ein, dass seine sensiblen Daten ausgespäht werden. Eine weitere Gefahr ist, dass der User unbemerkt zum Opfer von Spam, Phishing oder anderen Bedrohungen zu werden kann.

25 Prozent der befragten Internet-Nutzer gaben an, dass sie zwar eine Sicherheits-Software-installiert haben, aber Warnhinweise einfach weg klicken und sich auch nicht weiter um die installierte Sicherheits-Software kümmern. Im Gegensatz zu den unvorsichtigen Internet-Nutzern geht erfreulicher Weise der Großteil aller Internet-Nutzer mit ausreichenden Sicherheitsmaßnahmen online. 41 Prozent der Befragten prüfen bei einer Virenwarnung um welchen Schädling es sich handelt und beseitigen diesen manuell von ihrem Rechner.

Es gibt auch die User, die sich sehr genau mit der Computer-Sicherheit auskennen. Diese Kenner suchen sich den für sie passenden Virenschutz sehr genau aus und stellen diesen so ein, dass ihr System ausreichend geschützt ist. Immerhin 13 Prozent der Befragten gaben an, dass sie so entspannt mit dem Virenschutz auf ihrem System umgehen können. Im Kontrast zu den entspannten Internet-Nutzern gibt es auch die übertrieben vorsichtigen User. Die exorbitant vorsichtigen Internet-Surfer gaben an, dass sie ihren Rechner nach jeder Virenwarnung zusätzlich noch einer Prüfung unterziehen.

Aus Sicherheitsgründen lassen die extrem vorsichtigen Internet-Nutzer ihren Rechner zusätzlich von einem Online-Scanner im Internet überprüfen. 3 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie sicherheitshalber sogar telefonisch versuchen Rat von einem Experten einzuholen. Hierfür rufen diese User bei der Hotline ihres Antivirensoftware-Herstellers an. Man könnte sagen, dass Ergebnis der Internet-Nutzer-Umfrage zum Umgang mit Virenfund-Meldung der installierten Schutzsoftware reicht von völliger Ignoranz bis zu übertriebener Panik. Wie auch immer der einzelne User mit Warnmeldungen umgeht, jedem Internet-Nutzer sollte bewusst sein, dass er sein System ohne Sicherheits-Software großen Gefahren aussetzt.


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