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User erkennen falsche Pop-Ups nicht
Veröffentlicht am Donnerstag, 25.September 2008 von Redaktion


Die Forscher der North Carolina State University (NC State) kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die meißten User echte Pop-ups von Fälschungen auch dann nicht unterscheiden können wenn sie schon oft auf manipulierte Warnmeldungen hereingefallen sind. Falsche Popups wurden einer NC-State-Studie echten Warnmeldungen einer bekannten lokalen Windows-Installation gegenübergestellt.



Obwohl die Probanden von den Forschern vorgewarnt waren, dass ein Teil der Meldungen gefälschte Nachrichten sind klickten 63 Prozent auf "OK" und quittierten so die Fälschung anstatt den sicheren Weg zu wählen und das Pop-up zu schließen.

"Unsere Studie zeigt, wie leicht Menschen im Web getäuscht werden können", sagt Michael S. Wogalter, Professor für Psychologie an der NC State und Co-Autor der Studie. Seit einigen Jahren sind gefälschte Pop-ups eine beliebte Methode um User zu verunsichern. Ein Pop-up soll User auf z.B. eine angebliche Infektion des Computers hinweisen (Your Computer is infected).

Der User handelt sich mit dem bestätigenden Klick oft ein angebliches Antivirentool ein. Es gibt vor den Rechner zu scannen und diverse, allerdings nicht vorhandene, Schädlinge zu finden. Dem User werden für zwanzig bis dreizig Euro praktisch nutzlose Software zum Reinigen des Systems angeboten.

Nicht nur finanzielle Verluste kann unvorsichtiges klicken auf falsche Pop-ups zur Folge haben. Die so installierte Software kann auch ein Computervirus oder auch Spyware sein. "Seien Sie misstrauisch, wenn ein Pop-up erscheint. Klicken Sie nicht auf "OK" - schließen Sie stattdessen das Fenster", rät Wogalter.






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