Ein amerikanischer Hacker ist verhaftet worden weil er mit Hackerkollegen die VoIP-Netze von fünfzehn VoIP-Providern geknackt und gestohlene Zeitkontigente verkauften, berichtete die PC Welt heute.
Den angeklagten beiden Hackern ist es gelungen VoIP-Zeitkontigente im Wert von zehn Millionen VoIP-Minuten zu stehlen. Diese VoIP-Minuten wurden dann über Webseiten zu 0,4 US-Cent verkauft und laut dem FBI war dies für die Hacker ein millionenschweres Geschäft.
Der Hauptangeklagte Edwin P. hatte einen Hacker mit 20.000 US-Dollar gezahlt mit der Forderung etwas zu finden womit VoIP-Gespräche kostenlos über Fremdnetze geführt werden können. Die eigenen Spuren tarnten die Hacker dadurch indem sie eine Server-Netzwerk aufbauten.
Im Anschluss führten die Hacker massenweise Anrufe bei den VoIP-Providern durch um darüber die Prefix-Codes herausfinden zu können.
Nach Angaben des FBI erzielte Edwin P. mit den gestohlenen und verkauften VoIP-Minuten einen beachtlichen Gewinn von mehr als einer Million US-Dollar. Mit einem Teil des Gelds gönnte er sich einige Luxusgüter wie einen BMW M3 und ein Haus. Welche Strafe ihn und seinem Hackerkollegen droht gab das FBI noch nicht bekannt.