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Waffenkonzerne von Hackern ausspioniert
Veröffentlicht am Donnerstag, 22.September 2011 von Redaktion


Nach einem Bericht der Virenschutzfirma Trend Micro sind die Computersysteme von Rüstungskonzernen aus den USA, Israel, Japan und Indien monatelang ausspioniert worden. Die Hackern hatten insgesamt 32 Computer geknackt und konnten dabei sensible Daten stehlen. Der Zugriff auf die Netzwerker erfolgte mit PDF-Anhängen, die per Mail an Mitarbeiter der Unternehmen geschickt wurden.



Wenn die PDF-Dateien geöffnet wurden, erfolgte die Ausnutzung einer Schwachstelle bestimmter Versionen von Adobe Flash oder des Adobe Reader. Im Anschluss wurde eine Schadsoftware installiert und zwar mit der Unterstützung eines Trojaners.

Die Schadsoftware öffnete danach eine virtuelle Hintertür und kommunzierte mit einem Command & Control-Server. Der Server dient den Hackern als Steuerungskontrolle für die infizierten Rechner. Der Netzwerkname, Dateien und Verzeichnisse seien wurden auf diese Weise an die Datendiebe übertragen. Bei ein paar Rechnern wurden modifizierte Steuerungsdateien festgestellt und führte zu einer Erweiterung von Funktionen. Die Cyberkriminelle hatten Hilfsprogramme auf die Rechner installiert um Passwörter knacken zu können.

Die Rechner konnten mit Remote Access Trojanern (RAT) kontrolliert werden. Laut den Sicherheitsexperten waren die Hacker seit Juli 2011 in den Computersystemen der Waffenhersteller unterwegs. Der Angriff auf die Rüstungsunternehmen erfolgte zielgenau, weil abgestimmte Malware-Komponenten eingesetzt wurden.

Die Konzerne wurden vor der Veröffentlichung des Berichts von Trend Micro über die Angriffe informiert. Die Namen der Firmen sind nicht genannt worden aber die japanischen Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries (MHI) und IHI sollen zu den Zielen gehört haben. Zur Zeit ist nicht bekannt was für Daten gestohlen worden sind.


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