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Webserver von Toshiba wurde gehackt
Veröffentlicht am Dienstag, 19.Juli 2011 von Redaktion


Die Serie der Hackangriffe auf Datenbanken von Konzernen und Staatlichen Einrichtungen geht weiter. Nun hat es auch den japanischen Technologiekonzern Toshiba erwischt. Hackern ist es gelungen sich Zugang zu einem Webserver von Toshiba zu verschaffen. Nach Aussagen des Konzerns sind den Eindringlingen e-Mail-Adressen und Passwörter von 681 Kunden in die Hände gefallen. Auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen sollen die Eindringlinge keinen Zugriff gehabt haben.



Seit April 2011 treiben diverse Hackergruppe ihr Unwesen im Internet und brechen in Datenbanken von Konzernen und Staatlichen Einrichtungen ein um hier Kundendaten zu stehlen. Nun hat es auch den japanischen Technologiekonzern Toshiba erwischt. Hacker haben sich Zugriff auf Kundendaten des Konzerns verschafft.

Nach Aussagen des Konzerns konnten die Eindringlinge e-Mail-Adressen und Passwörter von 681 Kunden ausspionieren. Alle betroffenen Kunden sollen bereits von dem Unternehmen unterrichtet worden sein. Berichten Zufolge sollen die Hacker auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen keinen Zugriff gehabt haben. Nachdem der Hack bemerkt wurde hat das Unternehmen den Server umgehend vom Netz genommen.

Um ähnliche Angriffe in Zukunft zu vermeiden hat der Konzern angekündigt die Untersuchung des Angriffs fortzuführen und alle erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden. Seit einigen Wochen sorgen diverse Hacker,- und Crackergruppen mit ihren Einbrüchen in Datenbanken weltweit für Aufsehen und Schlagzeilen. Auftakt der Datenklau-Serie war der Einbruch zwischen dem 17. Und 19. April 2011 in die Datenbanken von Sony, bei welchem sich die Hacker Zugriff auf etwa 77 Millionen Datensätze verschafften.

Als Folge musste der japanische Technologiekonzerns sein Sony Playstation Network / PSN und den Musikdienst Qriocity am 20. April 2011 für einige Wochen vom Netz nehmen. In den folgenden Wochen wurden immer neue Hackangriffe auf Konzerne und staatliche Einrichtungen bekannt. Staatliche Einrichtungen, Banken, Technologiekonzerne, Versandhaus oder Lebensmittelkonzern, die Liste der attackierten Datenbanken ist lang. Es sieht so aus als sei keine Datenbank vor den Kriminellen sicher.


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