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Welche Daten interessieren die USA nicht
Veröffentlicht am Montag, 08.Juli 2013 von Redaktion


Seit durch den ehemaligen technischer Mitarbeiter der US-amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA, Edward Joseph Snowden bekannt wurde wie weit beispielsweise die US-amerikanische Programme die weltweite Internetkommunikation überwachen, werden immer neue Datenskandale und Datenübermittlungen an die US-Sicherheitsbehörden bekannt. Offenbar sendet auch die Deutsche Post von bestimmtem Sendungen im Rahmen eines längerfristig angelegten Pilotprojektes Daten an die USA.



Edward Joseph Snowden war bis Mai 2013 technischer Mitarbeiter der US-amerikanischen Geheimdienste CIA und NSA. Seit der junge Mann unter anderem mit seinem Wissen über das Ausmaß der weltweiten USA-Internet-Kommunikation-Überwachung an die Öffentlichkeit ging werden immer neue Skandale sowie Datenübermittlungen beispielsweise an die US-Sicherheitsbehörden bekannt.

So soll auch die Deutsche Post enger mit den US-Behörden zusammen arbeiten als bisher bekannt war und im Rahmen eines längerfristig angelegten Pilotprojektes zu Testzwecken von bestimmtem Sendungen die Daten an die USA übermitteln. Berichten zufolge soll das anvisierte Ziel dieses Projektes die Vereinfachungen bei der Zollabfertigung sein. Laut Unternehmen:

"Darüber hinaus stellen wir den amerikanischen Sicherheitsbehörden in seltenen Fällen und nur nach expliziter Aufforderung weitere Informationen über die Sendungen zur Verfügung."

Private Kunden der Deutsche Post sollen nicht betroffen sein. Bisher sollen lediglich Unternehmenskunden von dem Pilotprojekt betroffen sein. Kürzlich wurde bereits bekannt, dass Briefe sowie auch Snail-Mail-Sendungen in den USA gescannt werden und die Behörden die so gewonnen Informationen speichern. Berichten zufolge sollen von jedem Briefumschlag sowohl der Empfänger als auch Absender fotografisch erfasst und diese Daten weiterverarbeitet werden, so dass die US-Regierung diese Daten auswerten kann.

Auch die Deutsche Post scannt jede Sendung welche ihre Sortieranlagen durchläuft. Allerdings sollen diese Daten lediglich für interne Zwecke genutzt und nicht weitergegeben werden. Wie lange diese Daten von der Deutschen Post gespeichert bleiben ist bisher nicht bekannt. Bleibt abzuwarten was in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten noch an die Öffentlichkeit dringt.


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