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Welche Folgen hat die WhatsApp Uebernahme durch Facebook
Veröffentlicht am Montag, 24.Februar 2014 von Redaktion


Wenige Stunden nachdem bekannt wurde, dass der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den populären Kurznachrichtendienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar gekauft hat wurden bereits erste kritische Stimmen laut. Nicht alle Verbraucher stehen dem Kauf positiv gegenüber. Neben kritischen Verbrauchern haben bereits einige Deutsche Daten- und Verbraucherschützer ihre Meinung zu dem Kauf geäußert.



Seit einigen Jahren erfreut sich WhatsApp bei Nutzern internetfähiger Mobiltelefone zunehmender Beliebtheit. Aktuell hat der 2009 von Jan Koum und Brian Acton gegründete Dienst weltweit bereits 450 Millionen Nutzer. Allein in Deutschland nutzen rund 30 Millionen Bürger den beliebten Dienst. Wenige Stunden nachdem bekannt wurde, dass der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg den populären Kurznachrichtendienst für 19 Milliarden US-Dollar / 13,81 Milliarden Euro gekauft hat wurden bereits erste kritische Stimmen laut.

Offensichtlich stehen nicht alle Verbraucher dem Kauf positiv gegenüber. Neben kritischen Verbrauchern haben bereits einige Deutsche Daten- und Verbraucherschützer ihre Meinung zu dem Kauf geäußert. Berichten zufolge hat Johannes Caspar, der Hamburger Datenschutzbeauftragte wegen des enorm hohen Kaufpreises erklärt: "kann man davon ausgehen, dass eine Kapitalisierung über die personenbezogenen Daten der Nutzer erfolgen muss.“

Laut aktuellen Berichten soll der Datenschutzbeauftragte bereits erklärt haben, dass sich WhatsApp mit der Übernahme künftig an europäisches Datenschutzrecht halten müsse. Obwohl sowohl die Betreiber von Facebook als von auch WhatsApp erklärten, dass WhatsApp weiterhin unabhängig agieren werde und sich für die Nutzer des Dienstes nichts ändern wird, werden schon einige Zweifel laut.

Offenbar befürchten einige Verbraucherschützer, dass Facebook zukünftig auch auf die WhatsApp-Informationen zugreifen wird. Doris Wita von der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein erklärt: "Wir gehen davon aus, dass diese Daten auch mit den Facebook-Daten verknüpft werden.“

Weiter führt die Expertin aus: "Das ist für Facebook bares Geld wert." Die Digitalexpertin vom Verbraucherzentrale Bundesverband erklärt in dem Kontext: "Facebook ist ja nun keine Wohltätigkeitsorganisation, also hier stecken ganz klar auch wirtschaftliche Interessen dahinter.“


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