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Wikileaks Fans setzen nun auf Angriff
Veröffentlicht am Donnerstag, 09.Dezember 2010 von Redaktion


Die Hacker-Gruppe Anonymous führt seit wenigen Tagen schwere DoS-Angriffe auf Finanzunternehmen aus, die der Enthüllungsplattform die Konten gesperrt haben. Die Angriffe tragen den Namen "Operation Payback" und werden aus Rache ausgeführt. Der Wikileaks-Gründer Julian Assange wurde bereits verhaftet. Es wird mit den Angriffen das Ziel verfolgt Server schachmatt zu setzen. Einige User stellen ihre Rechner sogar freiwillige für die Attacken zur Verfügung.



Die Rechner werden zu einem Botnetzwerk zusammengeschlossen und für gezielte Angriffe eingesetzt. Die Angriffsziele sind derzeit die Kreditkartenfirmen Mastercard und Visa. In Deutschland ist es verboten seinen Rechner für kriminelle Ziele zur Verfügung zu stellen. Wer erwischt wird, dem drohen mindestens sechs Monate Haft oder Geldstrafen. Das nächste Angriffsziel sei nach Angaben von Anonymous der Microblog-Dienst Twitter, da deren Twitter-Account gesperrt wurde.

Der Onlinebezahldienst Paypal hat das Wikileaks-Konto gesperrt und Spenden untersagt. Jedoch hat sich Paypal dazu bereit erklärt die bislang eingegangenen Spenden an Wikileaks auszuzahlen. Der Grund für die Sperrung der Konten und Verbannung von Servern sind die Veröffentlichung von über 250.000 Dokumenten.

Bei den Dokumenten handelt es sich um teilweise geheime Schreiben von US-Diplomaten. Die Dokumente geben einen Einblick in die Denkweise der US-Regierung. Zum Beispiel wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Teflon-Merkel und Außenminister Guido Westerwelle (FDP) als arrogant beschrieben.

Das Enthüllungsportal Wikileaks hat für die nächsten Monate eine Veröffentlichung von vier Millionen Dokumenten angekündigt. Die Dokumente werden nach Angaben von Wikileaks die Welt verändern. Zur Zeit wird Wikileaks in der Schweiz gehostet und kann mit der Webadresse www.wikileaks.ch erreicht werden.


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von Virenschutz.info Leser am Donnerstag, 09.Dezember
überragend die jungs.. start für die revolution ;-)


von Virenschutz.info Leser am Donnerstag, 09.Dezember
"Das Enthüllungsportal Wikileaks hat für die nächsten Monate eine Veröffentlichung von vier Millionen Dokumenten angekündigt." Es sind nicht 4 Millionen Dokumente, sondern "nur" rund 250.000. Twitter hat zwar tatsächlich den Account gelöscht, aber nur wenige Minuten später twitterte AnonOps auf einem anderen Account. Twitter steht als Angriffsziel auch nicht zur Diskussion, da Twitter für AnonOps zu wichtig ist.


von Virenschutz.info Leser am Freitag, 10.Dezember
Französiche Revolution, Industrialiesung und Datenkreig im Netz - alls das hatte und hat auswirklung auf die Art und weise wie wir leben wollen. Viva la Revolución !!! Weiter so - WIR haben die Macht und nicht die Regierungen und einzelne - WIR müssen zusammenhalten


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