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Wissenschaftler: Handynetze von SMS DoS-Angriffen bedroht
Veröffentlicht am Donnerstag, 06.Oktober 2005 von Redaktion


Laut einem amerikanischen Wissenschaftler-Team sind netzbasierte SMS-Dienste dazu geeignet gezielte Denial of Service Angriffe auf Handynetze auszuführen indem die massenhaft SMS-Nachrichten über die Kontrollkanäle (CCH) gesendet werden.


Sobald diese Kontrollkanäle von einer Überlastung betroffen sind, können im betroffenen Netz keine Telefonate mehr getätigt werden und laut den US-Wissenschaftlern reiche es zum Beispiel aus rund 240 SMS-Nachrichten pro Sekunde in das Washingtoner Handynetz zu schicken um es zu überlasten.

Mit der Koordination entsprechender Zombie-Netze ist es nach Angaben der Wissenschaftler möglich ganze Netze von Mobilfunk-Unternehmen außer Gefecht zu setzen indem verschiedene SMS-Dienste zur gleichen Zeit dazu genutzt werden massenhaft SMS-Nachrichten zu versenden. Allerdings benötigt ein Angreifer für eine Attacke eine lange Liste von Telefon-Nummern die im Angriffsgebiet liegen.

Um normale Telefonate zu schützen schlagen die US-Wissenschaftler für SMS-Nachrichten einen eigenen Datenkanal vor. Damit wäre zumindest gewährleistet dass bei einem Angriff dennoch die Leute telefonieren können.






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