Das Virenschutz-Unternehmen Panda Software warnt in seinem aktuellen Wochenrückblick vor dem Wurm Feebs.E der sich per eMail und P2P-Programme verbreitet. Sobald ein Rechner infiziert wurde setzt er dort installierte Sicherheitssoftware außer Gefecht.
Nach der Infizierung überwacht Feebs.E den Netzverkehr und sobald eine MIME-Nachricht versendet wird, schließt er sich dieser getarnt an wodurch er seriös wirkt. Die Bedrohung durch diesen Wurm stuft Panda Software als gering ein und betrifft die Betriebssysteme Microsoft Windows´95, 98, 2000, 2003, NT, ME und XP welche sehr stark verbreitet sind.
Der Trojaner Mitglieder.HJ ist nur eine geringe Bedrohung der allerdings über Backdoorfunktionen verfügt und sich über einen SMTP-Server selbst verbreitet. Der virtuelle Störenfried verbreitet sich per eMail, Downloads und FTP.
Sobald Mitglieder.HJ einen Rechner erobert hat, öffnet er den Port 33322 und betätigt sich damit als Proxy-Server um Updates aus dem Netz oder einen SMTP-Server zu starten. Außerdem stellt er mit der Einstellung Mutex*555 sicher dass nur eine Kopie von sich selbst auf dem Rechner liegt.
Ein weiterer Wurm ist der Mytob.MU welcher sich per eMail mit .zip-Dateianhängen verbreitet und nach der Infizierung eines Rechners einen IRC-Server kontaktiert über den er Befehle wie etwa die Deaktivierung von Virenschutzsoftware oder die Blockade bestimmter Webseiten empfängt und ausführt. Zudem setzt er die ICF-Firewall und die ICS-Features beim Betriebssystem Microsoft Windows XP schachmatt.