Die Forschungs-, und Entwicklungsabteilung X-Force des amerikanischen Technologiekonzerns IBM haben in der ersten Juniwoche rund 3544 Phishing-Webseiten entdeckt wovon 3256 Webseiten und dies sind 92 Prozent mit Phishing-Kits also virtuellen Baukästen gebaut wurden.
Die Phishing-Kits sind im Internet mittlerweile bereits für kleines Geld und oft sogar kostenlos erhältlich. Damit können Cyberkriminelle relativ leicht eigene Phishing-Webseiten aufbauen denn darin sind Anleitungen, Texte und Grafiken schon enthalten.
Die Cyberkriminellen haben mit den Phishing-Kits die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Phishing-Webseiten aufzubauen, die dann entweder auf einen Server, Notebook oder Rechner gehostet werden.
Das Phishing ist eine der größten Gefahren im Netz denn die Cyberkriminellen erwirtschaften dadurch mit Phishing-Mails und Phishing-Webseiten bereits Einnahmen in Milliardenhöhe.