Nach den aktuellen Zahlen der Sicherheitsfirma Websense Security Labs stieg die Zahl der Phishing-Angriffe im Zeitraum November 2004 bis November 2005 um mehr als 80 Prozent auf 16.882 Angriffe die mit der Technik des Phishing erfolgten.
Von den Phishing-Seiten kamen 33 Prozent aus den USA gefolgt von Korea, China und Deutschland wo elf, acht und vier Prozent der betrügerischen Webseiten stammen. Die Phishing-Webseiten setzten nach der Statistik von Websense Security Labs auf 93 Marken-Namen um darüber Besucher in die virtuelle Falle zu locken.
Im Durchschnitt waren Phishing-Webseiten für etwas mehr als fünf Tage online und 33 Prozent dieser Seiten liefen mit einer IP-Adresse statt einer Domain. Über den Durchschnitt kam eine Phishing-Webseite die einen Monat am Netz war.
Mit Phishing versuchen immer mehr Cyberkriminelle an sensible Daten wie etwa Konto-Nummern zu gelangen indem sie eine täuschend echte Webseite eines Unternehmens nachbauen und diese mit eMails bewerben um über diesen Weg nachdem ein Mailempfänger zum Beispiel seine PIN/TAN-Nummer dort eingetragen hat das Bankkonto abzuräumen.