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Zahl der Malware und Spyware legte um 65 Prozent zu
Veröffentlicht am Freitag, 10.Februar 2006 von Redaktion


Nach dem aktuellen Malware Jahresbericht 2005 der Virenschutzfirma G Data Security legte die Zahl der Spy-, und Adware im Vorjahr um 65 Prozent zu. Die Trojan-Downloader, Trojaner und Backdoors verzeichneten ein Zuwachs von 52 Prozent, 27 Prozent und 12 Prozent. Die Würmer welche viele Funktionen in sich vereinen wie etwa Schwächung des Systems oder Backdoor-Installation tauchen immer seltener auf.


"Die wenigen, spektakulären Viren-Outbreaks im vergangenen Jahr weisen nur vermeintlich auf eine Abschwächung der Gefahren durch Internet-Schädlinge hin. Fakt ist: die Zahl neuer Malware ist im letzten Jahr um knapp zwei Drittel gestiegen. Mit immer neuen Maschen werden ahnungslose Surfer auf Malware-Seiten gelockt. Phishing-Mails richten sich nicht mehr nur an Online-Bankkunden, sondern bedrohen auch kleinere Unternehmen und deren Kunden. Auch neuere Technologien wie Instant Messaging und Mobilgeräte werden verstärkt genutzt, um Daten auszuspionieren oder Nutzer um ihr Erspartes zu betrügen.", erklärte der Virenexperte Ralf Benzmüller von G Data Security.

Die Botnetze haben sich mittlerweile als Malware etabliert aber es gab im Vorjahresvergleich nur wenige große Ausbrüche. Die Würmer Sober.p und Sober.y die sich als Mail von der FIFA bzw. dem BKA tarnten waren die einzigen virtuellen Störenfriede die sich massiv im Internet verbreiteten.

Mit dem Einsatz von Botnetzen haben die Cyberkriminellen die Möglichkeit innerhalb einer kurzen Zeit eine große Anzahl Mails zu versenden. Ein Botnetz erlaubt einen großen Angriff auf Server und Rechner mit dem Ziel diese außer Gefecht zu setzen.

Die Rootkits sind laut G Data Security die neue Gefahrenquelle in diesem Jahr. Ein Rootkit ist in der Lage Dateien, Verzeichnisse, Prozesse, Benutzerkonten, Registry-Einträge und Netzwerk-Aktivitäten vor dem Betriebssystem zu verbergen wodurch dieser virtuelle Störenfried von Virenschutzsoftware nicht erkannt wird.

Die Virenschutzfirma G Data Security rät allen Anwendern auf ihren Rechnern eine Virenschutz-Software und Firewall zu installieren. Diese Sicherheitssoftware und das Betriebssystem sollte außerdem regelmäßig aktualisiert werden.






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