Zahlreiche DNS Namserver per Denial of Service angegriffen
Veröffentlicht am Thursday, 06.April 2006 von Redaktion
Im Februar diesen Jahres wurden zahlreiche DNS-Nameserver einer Toplevel-Domain mit der weit verbreiteten Methode Denial of Service (DoS) angegriffen. Für die Angriffe wurden Botnetze eingesetzt und nach einem Bericht der Domainverwaltung ICANN entstand dabei ein Datentraffic der bei zwei bis acht Gigabyte pro Sekunde lag.
Die bislang unbekannten Angreifer setzten bei ihren massiven DoS-Angriffen einen E-Rootserver der US-Weltraumbehörde NASA, den F-Rootserver der Softwarefirma Internet Systems Consortium (ISC) und ein Server des amerikanischen Verteidigungsministeriums außer Gefecht.
Das Security and Stability Advisory Committee (SSAC) bittet alle Betreiber von Root-, und Namservern ihre Server abzusichern und von diesen ergriffenen Sicherungsmaßnahmen eine Dokumentation anzufertigen.
Es sollen nach der SSAC außerdem solche IP-Adressen wieder freigeschaltet werden die von massenhaften Datenanfragen betroffen waren.
Diese IP-Adressen-Freigabe soll jedoch nur erfolgen wenn der Server-Betreiber für das eigene Netz entsprechende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat also wieder sicher ist.
letzten News
Cyberwelt testet Betaversion einer neuen Spionage-App
Immer noch sind unzaehlige Rechner mit dem DNS Changer infiziert
US-Hacker knacken Al-Qaida Netzwerk
Bankkunden werden am eigenen PC via Webcam ausspioniert
Norton 2013er Versionen stehen als Betaversion bereit
Kommentar:
|