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Ok, wie fange ich dieses Posting zusammen... vor 2 Monaten zur Einschulung meines ältesten Sohns war mein Dad uns hier besuchen. Ihm ging es wie immer und er klagte nur über leichte Schmerzen beim Essen.
Ich dachte mir nix dabei, nur so in etwa in Richtung, "Nunja, wenn man mitte 50 ist, dann kommen wohl die ersten Wehwehchen".
Dann, vor etwa 4 Wochen wurden seine Schmerzen schlimmer und er bekam Durchfall.
Vor 3 Wochen dann wurde er plötzlich, wie über Nacht, richtig Gelb. So richtig, wie Homer Simpson und mein Vater ging zum Arzt. Der Arzt wiederum liess Ihn sofort ins Krankenhaus einliefern.
Die Diagnose:
Bauchspeicheldrüsenkrebs am Kopf ; also Bauchspeicheldrüsen-kopf-krebs ( Pankreascarcinom ).
http://de.wikipedia.org/wiki/Pankreastumor
Dieser hat auch bereits gestreut in die Leber, darum die schöne gelbe Farbe.
Auch die Galle war schon in Mitleidenschaft gezogen worden.
Auf den Punkt gebracht hiess das für meinen Vater, dass er noch eine Lebenserwartung von 3 bis 9 Monaten hatte. Diese Krebsart ist sehr selten ( 1 von 200.000) aber auch sehr tödlich. Eine Heilung gibt es nicht, nur ein hinauszögern.
Nachdem er dann aus dem Krankenhaus entlassen wurde (mann konnte nix für Ihn tun) haben wir uns kundig gemacht.
Leute, wer auch immer das hier liesst, dem kann ich nur empfehlen sich mit der Klinik in Heidelberg in Verbindung zu setzen. Die geniessen weltweit zu Recht einen hervorragenden Ruf:
Europäisches Pankreaszentrum - http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Sp...e.108858.0.html
Die haben auch einen Professor hier in Hamburg, einen :
Klapdor Rainer Prof.Dr. Internist
Rothenbaumchaussee 5
20148 Hamburg
Fax (0 40) 4 10 25 68
Tel (0 40) 4 10 25 58
http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=12950
Nungut, mein Vater bekam einen so genannten Stand in die Galle, damit er die gelbe Farbe loswird und die Flüssigkeiten wieder ablaufen können.
Wir, das heisst, meine Frau, ich und die Kinder waren nun viel bei Ihm damit wir noch so viel Zeit wie möglich zusammen verbringen können.
Bis vorgestern Abend. Papa musste Blut spucken und hatte schreckliche Schmerzen so, dass er sofort in die Uniklinik Eppendorf eingeliefert wurde. Er hat noch gekämpft... bis zuletzt bis er schliesslich nicht mehr konnte.
Um 9.30 Uhr am 27.10.2007 wurde noch versucht ihn zu reanimieren... erfolglos...
Sein Licht ist nun ausgetan und Peter Budnewski , mein Vater ist tot.
Er ist eben mal 55 Jahre alt geworden und hätte am 8.11 Geburtzsag gehabt ...
Aua, Leute, das tut sehr weh...
Jetzt muss ich mit Christiane (seine Frau) die Beerdigung organisieren.
So eine Scheisse, 3 Wochen nach Diagnose ist er nun fort...

Grüssle Euer Heiko
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28.10.2007 08:18 |
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Hallo Heiko,
ich möchte Dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen! Das ist ein bitterer Schlag und ein schwerer Verlust. Mit nur 55 Jahren ging Dein Papa natürlich viel zu früh. Ich wünsche Dir viel Kraft für die Zukunft. Lass den Kopf nicht hängen.
Liebe Grüße
Jörg
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04.11.2007 15:01 |
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