Bedrohung durch Ransomware steigt
Das Softwareunternehmen Bullguard hat eine alarmierende Zunahme der Ransomware Angriffe auf die Daten von privaten Rechnern festgestellt. Die Ransomware ist eine spezielle gefährliche Software, die von Datendieben und Cyberkriminellen dazu genutzt wird auf dem Rechner befindliche Daten wie Rechnungen, Briefe, Bilder oder Dokumente zu verschlüsseln. Sobald der betroffene Anwender ein Lösegeld an den Cyberkriminellen gezahlt hat, erfolgt die Entschlüsselung und er kann wieder auf seine Daten zugreifen. Im Zeitraum November 2006 - Juli 2007 hatten IT-Sicherheitsfirmen rund 14,5 Millionen Dokumente von über 152.000 einmaligen Opfern wiederhergestellt.
Zehn Prozent der User surfen ohne Virenschutz
Nach einer aktuellen Umfrage der Virenschutzfirma Avira, die auf der Webseite www.free-av.de durchgeführte und wo insgesamt 5.671 Besucher teilnahmen gaben 10 Prozent an, keinen Virenschutz auf ihren Rechner zu haben und somit ungeschützt durch das World Wide Web zu surfen.
Brite bekommt 44001 Spam-Mails pro Tag
Der Brite Colin Wells bekommt laut dem Antispam-Dienstleister ClearMyMail mit 44.001 die meisten Spam-Mails pro Tag in Großbritannien. Doch die Antispamsoftware des Anbieters hat den Anwender vor ein Großteil dieser nervigen Werbemails geschützt. Auf das Jahr gerechnet empfängt der Engländer rund 16 Millionen Spam-Mails jährlich.
Cyberkriminelle nutzen Google Adwords aus
Zur Zeit versuchen Cyberkriminelle mit einer Phishing Email an die Daten von Anwendern zu gelangen, welche die Werbeplattform Google Adwords nutzen indem auf eine unechte Webseite verwiesen wird. Die Webseite ähnelt der echten Internetpräsenz von Google Adwords und gibt vor, die Login Seite zu sein. Nach der Eingabe der Daten erhalten die Datendiebe diese und können damit dann auf Kosten des Anwenders selbst Anzeigen schalten wofür der Adwords-Kunde dann ungewollt zahlt.
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