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Katastrophenschutz



Der Katastrophenschutz ist eine Variante der Datensicherung indem wichtige Daten vor Katastrophen wie Blitzeinschläge, Gewitter, Erdbeben, Terroranschläge oder Wassereinbrüche auf einem Speichermedium sicher abgespeichert werden. Die Daten und Programme werden weitesgehend komplett gesichert und das Speichermedium anschließend in einem Datentresor gelagert.

Der Datentresor wird zu einem Ort weit entfernt vom Standort des Rechners gebracht. Der Rechner und sein gesamtes Zubehör werden hingegen durch eine Versicherung abgesichert. Als Standorte für Datentresore gelten ehemalige Bergwerksstollen, Salzstöcke und speziell eingerichtete unterirdische Bunker. Das Klima in einem solchen Standort ist meist trocken und ideal zur Lagerung von Datentresoren geeignet.

Das Unternehmen oder Privatperson zahlt für die Lagerung eine jährliche oder monatliche Gebühr, die sich durchaus auf mehrere 10.000 Euro belaufen kann. Die Bundesregierung hat einen Großteil ihrer Dokumente und dabei besonders historische Papiere aus der Geschichte der Bundesrepublik in einem Bergstollen einlagern lassen. Die Dokumente werden digitalisiert und sollen so der Nachwelt erhalten bleiben.



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