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Abofallen Betreiber kassierten 5 Millionen Euro
Veröffentlicht am Donnerstag, 17.Februar 2011 von Redaktion


Das Landeskriminalamt für Computerkriminalität und Urheberrechtsverletzungen hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft vergangene Woche zwei Betrüger verhaften lassen. Die beiden Beschuldigten sind 27 und 30 Jahre alt. Gemeinsam sollen sie mit Abofallen einige tausend User geschädigt haben. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 5 Millionen Euro.



Der Betrug begann nach Angaben der Polizei bereits Ende 2008. Seit Mitte 2009 verzeichneten die zuständigen Staatsanwaltschaften tausende Strafanzeigen von betrogenen Bürgern. Die Geschädigten erhielten Rechnungen in Höhe von 60 bis 80 Euro für kostenpflichtige Abos, die sie nie abgeschlossen hatten.

Sie wurden massiv durch eine Inkassofirma gedroht. Die Abo-Seiten wurden von neun Firmen erstellt. Der Firmensitz der Unternehmen befand sich in Hamburg und Lüneburg. Auf den Webseiten standen Programme zur Auswahl, die generell oder als Testversion kostenlos angeboten wurden. Die Beschuldigten durften die beworbenen Programme allerdings nicht wirtschaftlich nutzen und somit verstossen sie gegen das Urheberrecht der Rechteinhaber. Ein Großteil der Betroffenen verwies darauf, dass auf den Abo-Seiten kein Kostenhinweis zu lesen war oder bewusst vor Ihnen verborgen wurde.

So besteht nun der Verdacht eines gewerbsmäßigen Betrugs. Nach den aktuellen Informationen haben über 65.000 Geschädigte nach Mahnschreiben und Inkassoforderungen knapp 5 Millionen Euro an die Abzocker gezahlt. Im Rahmen der polizeilichen Durchsuchungen konnten 1,5 Millionen Euro und Beweise sichergestellt werden. Zur Zeit wird seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft weiter ermittelt. Die zwei Beschuldigen sitzen nun im Gefängnis und warten auf ihr Urteil.


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