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Amazon trennt sich nach TV Bericht von Sicherheitsdienst
Veröffentlicht am Dienstag, 19.Februar 2013 von Redaktion


Nach einem TV-Bericht trennte sich Amazon von seinem Sicherheitsdienst. In einer TV-Reportage wurde in der vergangenen Woche unter anderen über die Arbeitsweise des von Amazon verpflichteten Sicherheitsdienstes und über die Arbeitsbedingungen bei dem Online-Versandhändler berichtet. Amazon hat mittlerweile auf die Berichterstattung reagiert und sich von seinem Sicherheitsdienst getrennt.



Eine kritische TV-Berichterstattung hat offensichtlich dazu geführt, dass sich Amazon von seinem Sicherheitsdienst Hensel European Security Services / H.E.S.S. getrennt hat. Einige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, welche die Logistikzentren des weltgrößten Online-Versandhauses bewachen sollten, hatten offenbar einen rechtsradikale Hintergrund.

Das Reportage-Team der wurde ebenso bedroht, so wie auch die Leiharbeiter von Amazon von Sicherheitsdienst-Mitarbeitern eingeschüchtert wurden. Amazon hat offenbar reagiert und sich Berichten zufolge bereist von dem Sicherheitsdienst getrennt. Auf Anfrage hat Amazon in einer Stellungnahme erklärt: "Amazon hat veranlasst, dass die Zusammenarbeit mit dem kritisierten Sicherheitsdienst mit sofortiger Wirkung beendet wird.

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber von rund 8.000 festangestellten Logistikmitarbeitern hat Amazon eine Null-Toleranz-Grenze für Diskriminierung und Einschüchterung – und wir erwarten das gleiche von allen Unternehmen, mit denen wir arbeiten." Auf der Webseite des Sicherheitsdienstes ist unter anderen zu lesen: "Die Hensel European Security Service (H.E.S.S.) ist ein politisch und weltanschaulich neutrales Unternehmen.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeder Form von politischem Radikalismus, sowohl von Rechtsradikalismus, als auch von Linksradikalismus, als auch religiösem Fanatismus. Den Vorwurf, unser Unternehmen pflege rechtsradikale Ansichten oder unterstütze diese, weisen wir daher zurück. Wir weisen darauf hin, dass in unserem Unternehmen ständig ein Mitarbeiteranteil von über 30% und in Spitzenzeiten über 70% über einen Migrationshintergrund verfügt.

Es handelt sich insbesondere um Mitarbeiter mit türkischen, polnischen, tschechischen oder russischen Wurzeln. Wir beschäftigen Christen, Moslems und Buddhisten. Die Unterstellung einer Rechtsradikalität ist damit nicht zu vereinbaren."


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