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Betrueger nutzen SEPA Umstellung fuer ihre Zwecke aus
Veröffentlicht am Donnerstag, 06.März 2014 von Redaktion


Dass Betrüger immer auf der Suche nach potentiellen Opfern sind ist kein Geheimnis. Aktuell nutzen Kriminelle offenbar die SEPA-Umstellung um beispielsweise Kontonummern, PINs und TANs von ihren potentiellen Opfer abzugreifen. Um an die begehrten Daten zu gelangen verschicken Cyberkriminelle beispielsweise Phishing-Mails in welchen die Betrüger als Absender Kreditinstitute wählen.



Es ist allgemein bekannt, dass Betrüger keine Gelegenheit auslassen, um beispielsweise fremde Daten auszuspionieren. Aktuell versuchen Cyberkriminelle die SEPA-Umstellung auf den europaweiten, grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr für ihre kriminellen Machenschaften auszunutzen.

Derzeit verschicken Cyberkriminelle offenbar vermehrt Phishing-Mails mit welchen die Betrüger die Empfänger dazu verleiten wollen, dass diese Kontonummern, PINs und Transaktionsnummern / TANs verraten. Um eventuelles Misstrauen der e-Mail-Empfänger im Keim zu ersticken wählen die Betrüger als Absender Kreditinstitute und weisen in ihrem Schrieben auf die SEPA-Umstellung und die damit unentbehrlichen Veränderungen hin.

Um an die begehrten Daten zu gelangen verschicken Betrüger nicht nur Phishing-Mails. Es wurde in dem Kontext auch von Anrufen berichtet, in welchen den Opfern suggeriert wurde, dass es sich um einen Anruf von ihrer vermeintlichen Hausbank handle. Die Betrüger haben ihre Opfer am Telefon gebeten einige "Probeüberweisungen" zu tätigen. Zusätzlich wurden die Unternehmer aufgefordert das betreffende Online-Konto eine Weile nicht zu nutzen. Offensichtlich benötigen die Betrüger die Zeit um das Geld ihrer Opfer in Ruhe auf Auslandskonten zu transferieren.

Es sollen bereits einige Unternehmer auf die Maschen der Betrüger hereingefallen und um mehrere tausend Euro erleichtert worden sein. Die so ergaunerten Euros sind unwiederbringlich verloren. Es kann offenbar nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass persönliche Kontodaten niemals am Telefon oder per e-Mail preisgegeben werden sollten. Kreditinstitute fragen nicht nach PINs oder TANs.


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