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Coupons koennen viel ueber das Online Verhalten des Empfaengers verraten
Veröffentlicht am Montag, 03.Mai 2010 von Redaktion


Viele Firmen sind recht erfinderisch, wenn sie mehr über das Online- oder Konsum-Verhalten ihrer Kunden oder eventueller potentiellen Kunden erfahren möchten. Zur Ermittlung des Online-Verhaltens haben sich als effektive Mittel sogenannte Internetcoupons erwiesen, die auch gerne von diversen Unternehmen verschickt werden.



Vielen Kunden ist nicht bewusst, dass Firmen seit geraumer Zeit nach Daten, über das Konsum-Verhalten auf der Suche sind. Dazu werden für die Suche im Internet zum Beispiel Gutschein-Coupons verschickt. Auch Handywerbung welche erlaubt, dass der Standort des jeweiligen Handy-Nutzers ermittelt wird, ist ein beliebtes Mittel zur Datenerhebung. Die so ermittelten Daten können unter Umständen auch an andere Unternehmen übermittelt werden.

Der Aufwand, der von vielen Unternehmen unternommen wird um an Daten von Kunden zu gelangen, übersteigt mittlerweile die Anstrengung vieler ahnungsloser Kunden, ihre sensiblen Daten vor unerlaubten Zugriff zu schützen. Datenschützer sehen mit Sorge, dass eine Veränderung des gängigen Systems der Benachrichtigungen und freien Entscheidung der Kunden (kurz: Notice and Choice) statt gefunden hat. So wird den Kunden mehr und mehr die Wahl der freien Entscheidung genommen. Diese veränderte Sachlage beunruhigt viele Datenschützer meldet die Federal Trade Commission (FTC).

Die Konsumentenschützerin von der US-amerikanischen Federal Trade Commission (kurz: FTC), Frau Jessica Rich sagt zu dem immer größer werdenden Problem: "Wie kann Notice and Choice funktionieren, wenn man mit dem Unternehmen, das die Daten sammelt, gar nicht mehr interagiert." Die Federal Trade Commission hat in den USA bereits diverse Beschwerden gegen Unternehmen erhoben und auch neue Richtlinien für die Online-Werbung heraus gegeben. Konsumentenschützer monieren, dass all diese neu erlassenen Richtlinien nicht durchgreifend genug und nicht verbindlich seien.

Als gravierende Gefahr wird von Datenschützern angesehen, dass sich eine Industrie, die Daten über das Konsum-Verhalten der Menschen sammelt, entwickelt hat. Herr Jeff Chester vom Center for Digital Democracy sagt zu dem immer größer werdenden Problem: "Das ganze Geschäftsmodell basiert auf dem uneingeschränkten Sammeln von Daten über all unsere Online- und Offline-Aktivitäten."Um seine Daten vor unerlaubter Nutzung zu schützen, sollte sich jeder Internet-Nutzer bewußt sein, dass viele Firmen mit sogenannten Internetcoupons versuchen mehr über das Online-Verhalten des Empfängers zu erfahren


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