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Datenschuetzer reagieren mit Skepsis auf Facebook Neuerungen
Veröffentlicht am Dienstag, 27.September 2011 von Redaktion


Der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat in der vergangenen Woche einige Neuerungen für sein soziales Netzwerk angekündigt. Zu den Neuerungen gehören Timeline und Open Graph. Facebook-Mitglieder sollen zukünftig beispielsweise mit Timeline ein virtuelles Lebensarchiv führen können. Datenschützer und auch Politiker reagierten auf diese Ankündigung mit Skepsis.



Weltweit haben unzählige User soziale Netzwerke in ihr tägliches Leben integriert. Facebook hatte nach eigenen Angaben im Juni 2011 weltweit über 710 Millionen Mitglieder. Tendenz weiter steigend. Mit immer neuen Angeboten versucht Facebook den Kampf um die Usergunst zu gewinnen.

In der vergangenen Woche hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, im Rahmen der F8 Developer Conference, einige Neuerungen für Facebook angekündigt. Zu den angekündigten Neuerungen gehören Timeline und Open Graph. Facebook-Nutzer sollen beispielsweise mit Timeline in Zukunft ein virtuelles Lebensarchiv führen können.

Timeline soll alle Nutzerdaten auf einem Zeitstrahl speichern. Open Graph hingegen soll ohne jegliches agieren des Users alle dessen Aktivitäten speichern. In der Vergangenheit haben Datenschützer bereits einige Male den laschen Umgang mit Userdaten auf Facebook kritisiert. Die nun angekündigten Neuerungen wurden von Datenschützern und auch einigen Politikern mit Skepsis registriert.

Ilse Aigner (CSU) rät allen Facebook-Nutzern bei der Herausgabe von persönlichen Daten Vorsicht walten zu lassen. Einmal im Internet preisgegebene und veröffentlichte Daten sind nur schwer wieder zu löschen und unter Umständen für immer von jedermann einsehbar. Im Internet gibt es kein Radiergummi beziehungsweise keine sichere Löschfunktion.

Es ist bekannt, dass soziale Netzwerke möglichst viele Nutzerdaten sammeln. Jeder Facebook-Nutzer sollte sich daher genau überlegen ob er via Timeline sein komplettes Leben online publizieren möchte. Die Verbraucherministerin kritisiert auch die Menüführung auf Facebook. Für wen welche Daten einsehbar sind sei oft nicht präzise angezeigt.


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