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Easycash wollte Kundendaten verkaufen
Veröffentlicht am Donnerstag, 15.September 2011 von Redaktion


Die EC-Datenfirma Easycash ist für die Verwaltung von Daten bei Transaktionen mit EC-Karten verantwortlich. Das Unternehmen wollte diese Daten ohne Wissen der Karteninhaber verkaufen. Jeden Tag sammelt Easycash wichtige Informationen wer wo etwas zu welchen Preis erworben hat und ob eine Zahlungsfähigkeit besteht. Die Zahlungsabwicklung für die Einzelhändler übernimmt die Datenfirma und erhält dafür eine Provision.



Das Geld scheint zu wenig gewesen zu sein, denn die Daten sollten zum Verkauf angeboten werden. Im Jahr 2010 wurde bekannt, dass die Transaktions-Daten nicht gelöscht sondern für längere Zeit gespeichert werden. Die Firma zahlt vor kurzem eine Geldbuße von 60.000 Euro, die vom zuständigen Datenschutzbeauftragten verhängt worden waren.

Der Grund für die Geldstrafe waren Daten, die Easycash seiner Hamburger Tochterfirma zur Auswertung übertragen hatte. Bei den Daten handelte es sich um Kontonummern von EC-Karten und Informationen darüber zu welchen Zeipunkt wie viel Geld ausgegeben wurde. Die Kontodaten sind allerdings sehr persönlich und dürfen nicht grundlos weitergegeben werden.

Wie der TV-Sender NDR Info berichtet, plante Easycash nicht nur eine Datenauswertung sondern die Ergebnisse sollten Unternehmen zum Kauf angeboten werden. Die Informationen zur Zahlungsfähigkeit von Karteninhabern wurden über Monate als einzigartige Datenbasis angeboten und es gab sogar Interessenten. Die Interessenten zweifelten an der Rechtmäßigkeit und unterschrieben die Verträge mit Easycash nicht.

Das Angebot stellte die Datenfirma schließlich ein. Dies geschah alles ohne Kenntnis der Betroffenen. Zwar geben die Karteninhaber mit ihrer Unterschrift auf jedne Lastschriftbeleg die Erlaubnis aber nur für die eine Transaktion beim Einzelhändler.


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