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Einige derzeit angebotene Bildschirmschoner laden Spionagesoftware nach
Veröffentlicht am Dienstag, 08.Juni 2010 von Redaktion


Internet-Kriminelle suchen nach immer neuen Möglichkeiten um sich in fremden Systeme einzunisten und sensible Daten von ahnungslosen Internet-Nutzern auszuspähen. Gegenwärtig muss vor Bildschirmschonern gewarnt werden die per se zwar nicht bösartig sind, aber sobald sie auf einem Rechner installiert sind eine Spionagesoftware aus dem Internet nachladen können.



Momentan müssen Internet-Nutzer, die auf der Suche nach einem neuen Bildschirmschoner sind, vor einigen Bildschirmschonern gewarnt werden. Der Sicherheits-Software-Hersteller Trend Mirco warnt vor Bildschirmschonern die von den Webseiten MacUpdate, SoftPedia und VersionTracker heruntergeladen werden können. MacUpdate, SoftPedia so wie auch VersionTracker bieten Internet-Nutzern kostenlose Anwendungen und Softwareaktualisierungen zum Download an.

Die eigentlich Gefahr geht lediglich mittelbar von den Bildschirmschonern aus. Sobald der Bildschirmschoner auf einem System installiert ist kann dieser bösartige Spionagesoftware nachladen. Die nachgeladene Spionagesoftware wurde konzipiert um E-Mail-Adresse, iChat-Nachrichten-Header und Webadressen auszuspähen. Ferner ist die Spionagesoftware in der Lage sehr persönliche Daten wie Benutzernamen, Kennwörter, Kreditkartennummern oder die Historie der besuchten Webseiten auszuspionieren.

Die so ausspionierten Datensammlungen werden an Internet-Kriminelle geschickt. Überdies kann eine weitere Schadsoftware, die Instant-Messaging-Anwendungen ausspionieren soll, auf den Rechner geladen werden. Bisher wurde festgestellt, dass die Schadsoftware den MSN- und Yahoo-Messenger, GoogleTalk und auch AIM ausspäht. Darüber hinaus spioniert das Schadprogramm Datenpakete auf Basis des Real-Time-Messaging-Protokolls (kurz: RTMP) aus. Die Bedrohung wurde von Intego, einem Sicherheits-Software-Anbieter für Mac-Systeme entdeckt.

Untersuchungen von Trend Micro ergaben, dass die nachgeladene Spionage-Software für Mac-Systeme und Windows-Rechner gleichermassen gefährlich ist. Hat sich das Schadprogramm in einem System eingenistet ist es nur schwer zu finden. Um sich und sein System vor Bedrohungen und Angriffen zu schützen sollte jeder Internet-Nutzer eine gute Sicherheits-Software auf seinem Rechner installiert haben und nicht versäumen alle angebotenen Updates zeitnah zu installieren.


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