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Eu plant offenbar Strafmassnahme gegen Google
Veröffentlicht am Mittwoch, 03.April 2013 von Redaktion


Datenschutz ist immer wieder ein wichtiges Thema, welches ernst genommen werden sollte. Offenbar ist Google in das Visier von europäischen Datenschutzbehörden geraten. Berichten zufolge hat der Internet-Gigant nicht auf die Kritik der Europäischen Kommission reagiert und einen Termin zum Anpassen der Privatsphäre-Einstellungen verstreichen lassen, da dass nun 6 europäische Länder, im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten, strafrechtliche Maßnahmen angekündigt haben.



Der Suchmaschinen-Riese Google ist offenbar mit seiner Datensammelwut in das Visier von europäischen Datenschützern geraten. Berichten zufolge hat der Internet-Gigant nicht auf die Kritik der Europäischen Kommission reagiert und einen Termin zum Anpassen der Privatsphäre-Einstellungen verstreichen lassen.

Google wird offenbar vorgeworfen der Forderungen nach veränderten Privatsphäre-Richtlinien nicht nachgekommen zu sein. Für diese Änderung respektive Anpassung wurde dem Internet-Giganten bis zum 26. Februar 2013 zeit gelassen. Offenbar hat Google diese Frist verstreichen lassen und Berichten zufolge haben nun 6 EU-Länder, im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten, strafrechtliche Maßnahmen angekündigt.

Zu den EU-Ländern, welche strafrechtliche Maßnahmen gegen Google angekündigt haben gehört unter anderen auch Deutschland. Offenbar belegt eine EU-Studie, dass Google nicht alle Grundsätze der European Data Protection Directive beachtet. Nachdem auch keine Einigung mit Datenschutzbeauftragten aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Spanien und Großbritannien erzielt wurde, kündigte die französische Datenschutzbehörde Cnil nun, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten, entsprechende Konsequenz an.

Cnil hatte innerhalb der EU für dieses Problem die Leitung übernommen. Offenbar vertritt Google die Meinung, dass seine Nutzungsbestimmungen dem EU-Recht entsprechen und sieht daher vermutlich auch keinen Grund diese zu ändern. Googles Datensammelwut komplett zu stoppen wird sicherlich nicht gelingen.

Es ist kein Geheimnis, dass auch Google persönliche Daten seiner Nutzer sammelt, diese miteinander kombiniert und speichert. Welchen Maßnahmen auf den Suchmaschinen-Gigant zukommen ist bisher noch unbekannt.


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