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Facebook Nutzerdaten wurden an Datenhaendler verkauft
Veröffentlicht am Dienstag, 02.November 2010 von Redaktion


Immer wieder wird über Datenmissbrauch bei Facebook berichtet. Nun wurde bekannt, dass ein kürzlich bekannt gewordenes Datenleck von einigen Entwicklern vermutlich Absichtlich zum Auslesen von Nutzer-IDs (UID) entwickelt wurde. Facebook verwehrt diesen Programmierern nun für mehrere Monate den Zugang zu allen Diensten der beliebten Plattform.



Facebook verwehrt für 6 Monate einigen Entwicklern den Zugang für alle Dienste des sozialen Netzwerkes. Die nun vorerst ausgeschlossenen Programmierer haben bei Facebook offensichtlich Nutzer-IDs (UID) gesammelt, um diese an einen Datenhändler zu verkaufen. Mit dem Ausspionieren und Weitergeben von Nutzerdaten an Datenhändler und Werbenetze haben die nun ausgeschlossenen Entwickler einen Verstoß gegen die Datenschutzregeln begangen.

Derartige schwere Verletzungen der Datenschutzregeln nimmt Facebook sehr ernst und ahndet diese sofort, wie im aktuellen Fall mit vorläufigem Ausschluss von der Plattform. Golem berichtet, dass Facebook vermutlich von einem Datenhändler über den Datenkauf informiert wurde. Der Datenhändler soll sich bereit erklärt haben alle in seinem Besitz befindlichen UIDs zu löschen und auch bei Facebook keine Aktivitäten durchzuführen.

Laut Facebook soll sich der entstandene Schaden in Grenzen halten, da es sich um weniger als einem Dutzend Programmierer handelt und auch die zuerst vermuteten Topapplikationen davon nicht betroffen waren. Facebook erklärt, dass die UID niemals die Applikation oder die Dienste verlassen dürfen. Sobald es notwendig sei eine eindeutige Kennung an Dritte zu übertragen, müsse diese auf jedem Fall anonymisiert werden.

Facebook will für Entwickler im Laufe dieser Woche ein System einrichten, welches Programmierer zur Anonymisierung nutzen können.


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