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Kettenbrief per Audio Botschaft veraengstigt Schueler
Veröffentlicht am Freitag, 13.September 2013 von Redaktion


Kettenbriefe sind keine Erfindung von Cyberkriminellen. Seit Jahrzehnten tauchen immer wieder neue Versionen von unterschiedlichen Kettenbriefen auf. Mittlerweile sind die Kettenbriefe offenbar in der digitalen Welt angekommen und haben zum Teil speziell junge User im Visier. Während erwachsene Internet-Nutzer derartige Briefe vermutlich ignorieren sollten Eltern ihren Nachwuchs über das Phänomen und der nichterfüllenden Vorhersagen dieser Briefe aufklären.



Kettenbriefe welche bei Weiterleitung innerhalb einer bestimmten Zeit an beispielsweise 5 Personen aus dem Freundes- oder Bekannten-Kreis zum Beispiel Reichtum oder Gesundheit versprechen und zugleich bei Nichtweiterleitung mit einem Schicksalsschlag drohen gibt es bereits seit Jahrzehnten.

Die digitale Welt scheint für die Verfasser von Kettenbriefe geradezu ideal zu sein. E-Mails sowie auch soziale Netzwerke helfen beim Verfassen und bei der Verbreitung derartiger Briefe. Es soll bereits Kettenbriefe geben, welche seit einigen Jahren im Internet kursieren. Auch bei dem Messenger-Dienst WhatsApp, welcher auf zahlreichen Smartphones installiert ist und hier zunehmend beispielsweise das SMS schreiben ablöst ist das Kettenbrief-Phänomen offensichtlich angekommen.

Die Möglichkeit Text-, Video- und Bildnachrichten sowie auch Audio-Nachrichten an Kontakte aus seinem Adressbuch zu senden wird nun offensichtlich dazu missbraucht Kettenbriefe in Umlauf zu bringen. Während erwachsene Bürger derartige Briefe vermutlich seit ihrer Jugend kennen und diese ignorieren sollten Eltern nicht versäumen ihren Nachwuchs über das Phänomen und der nicht erfüllenden Vorhersagen dieser Briefe aufzuklären. Berichten zufolge soll aktuell eine Drohung als Audio-Nachricht im Umlauf sein.

Per Computer-Stimme werden die meist jungen Empfänger aufgefordert die Nachricht innerhalb kürzester Zeit an mindestens 20 Empfänger zu schicken. Sofern dieser Aufforderung nicht Folge geleistet wird würde vorgeblich der e-Mail-Empfänger sowie auch dessen Mutter in absehbarer Zeit umgebracht werden.

Die Polizei Niedersachsen empfiehlt:
Besprechen Sie mit den Kindern dieses Phänomen!
Empfehlen Sie den Kindern, die Nachricht zu löschen und nicht weiter zu verbreiten!

Bisher konnte die Herkunft dieser Audio-Botschaft offenbar noch nicht geklärt werden. Mittlerweile soll die Polizei bereist aus vielen Bereichen informiert worden sein, dass diese Nachricht an einigen Schulen kursiert. Die Tatsache, dass sich verängstigte Schüler an ihre Eltern und Lehrer gewandt haben zeigt auf wie wichtig es ist, dass Kinder über die nichterfüllenden Vorhersagen dieser Nachrichten aufgeklärt werden.


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