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Malware-Spam im April gestiegen
Veröffentlicht am Monday, 09.May 2011 von Redaktion


Nach nach dem aktuellen Sicherheitsreport der Virenschutzfirma Eleven wurde beim Malware-Spam ein Anstieg von 22 Prozent im April 2011 verzeichnet. Die Zahl der Virenausbrüche verzeichnete eine Steigerung von 129 Prozent. Das Spam-Volumen hingegen ging um 51 Prozent deutlich zurück und ist eine erfreuliche Entwicklung für die User. Der Hauptgrund für das Minus bei den Spam-Mails war die Deaktivierung des Botnetzwerks Rustock im März dieses Jahres.



Der Anteil des Pharma-Spam belief sich im April auf nur 28,3 Prozent aller Spam-Mails. Die USA landeten bei den größten Spam-Versendern der Welt auf den zehnten Platz während Brasilien mit einem Anteil von 9,6 Prozent auf den ersten Platz gelangte.

Der starke Anstieg von Spam-Mails ist laut Experten die direkte Folge der Abschaltung des Botnetzwerks Rustock. Die Cyberkriminellen setzen nur auf einen massiven Trojaner-Versand verbunden mit dem Ziel, eine nach Möglichkeit hohe Anzahl Rechner mit Trojanern zu infizieren.

Die Rechner werden dann in ein neues oder bestehendes Botnetz integriert. Der Verlust von Rustock sorgte bei den Cyberkriminellen für weniger Kapazität und diese soll durch die nun gestarteten Trojaner-Wellen ausgeglichen werden. Das Verhalten der Cyberkriminellen ist normal, wenn ein Botnetz ausfällt und dann Malware-Kampagnen gestartet werden.

Die Spammer setzen dabei verstärkt auf neue Viren, die von normalen Virenscannern nur schwer erkennbar sind und diese Zeitlücke nutzen die Onlinekriminellen gezielt aus. Die User können sich nur mit Virenschutzprogrammen, Firewall, Spamschutz und Vorsicht beim Surfen vor den virtuellen Gefahren des Internet schützen.


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