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Nutzer von Gaming Applikationen sind oft zu leichtglaeubig
Veröffentlicht am Dienstag, 06.April 2010 von Redaktion


Untersuchungen von BitDefender ergaben, dass Nutzer von Social Gaming-Applikationen recht unbedarft mit ihren sensiblen Daten umgehen. Diese Leichtgläubigkeit nutzen Spammer und Phisher zunehmend für ihre Zwecke aus. Um bei den Spielen möglichst erfolgreich zu sein ist es nötig, dass Spieler mit möglichst vielen Internet-Nutzern, die das gleiche Spiel spielen, in Kontakt treten.



Den Umstand, dass die Spieler um eine hohe Punktzahl zu erreichen die Unterstützung von möglichst vielen Freunden und Supportern benötigen, missbrauchen Internet-Kriminelle für ihre Zwecke. Viele Gamer richten zur einfacheren Interaktion untereinander Channels, Gruppen und Fan-Seiten ein. Hier setzen Internet-Kriminelle an und melden sich mit gefälschten Profilseiten an.

Immer häufiger werden auf diese Art gefälschte Profile entdeckt die mit Bots verbunden sind. Diese gefälschten Profile oder auch Bogus Accounts, senden Spam-Mails an die Mitglieder der betreffenden Gruppe. Untersuchungen ergaben, dass Spieler von Social Gaming oft alle Vorsichtsmaßnahmen bei e-Mails außer acht lassen. Immer darauf bedacht, dass sie ihren Freundeskreis möglichst erweitern wollen nehmen sie nur zu gern jede Freundschaftsanfrage an.

Internet-Kriminelle reproduzieren mit ihren gefälschten Profilen respektive Bogus Accounts möglichst genau wirkende echte Useraccounts. So ist es nicht verwunderlich, dass diese neben Informationen auch Bilder, Videos & co. beinhalten. Untersuchungen ergaben, je umfangreicher ein Profil gestaltet ist, je größer scheint die Bereitschaft zu sein, dass es in seiner Freundes-Liste auf genommen wird. Es ist leider bereits keine neue Erkenntnis, dass Internet-Kriminelle überall dort aktiv werden wo sie besonders leichter Spiel haben.

Somit ist es nicht verwunderlich, dass sie auch Social Gaming-Applikationen von sozialen Netzwerken versuchen für ihre Zwecke zu missbrauchen. Es wurde bereits Daten- und Identitätsdiebstahl, sowie auch Account-Übernahme für die Verbreitung von Malware registriert. Viele Internet-Nutzer sind bereit vermeintlichen Freunden unbesehen über eine gekürzte URL zu folgen. Es scheint ihnen völlig egal zu sein wohin die URL führt. Die Tatsache, dass ihnen der Absender relativ unbekannt ist scheint sie nicht zur Vorsicht zu mahnen. Um sich und sein System vor Übergriffen zu schützen sollten Internet-Nutzer immer ein gewisses Maß an Vorsicht wallten lassen und nicht zu unbedacht angeblichen Freunden vertrauen.

zu BitDefender






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