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Online Videos und Live-Streams aus Vancouver werden von Kriminellen missbraucht
Veröffentlicht am Donnerstag, 18.Februar 2010 von Redaktion


Das Internet-Kriminelle jedes Thema für sich missbrauchen ist bekannt. Viele Internet-Nutzer hat es sicher positiv überrascht, dass vor den Olympischen Winterspiele in Vancouver die erwartete Spam-Welle ausgeblieben ist. Sicherheitsexperten warnen nun vor infizierten Video-Dateien und falschen Codec im Zusammenhang mit dem tragischem Unfall des georgischen Rodler Nodar Kumaritaschwili in Vancouver.



Nur wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall des georgischen Rodler Nodar Kumaritaschwili, haben Computer-Kriminelle bereits versucht, aus dem Tod des jungen Mannes Profit für sich zu schlagen. Internet-Kriminelle haben nur wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall des jungen Mannes Videos, mit dem Titel "Video Schlittenunfall Olympia" ins Netz gestellt, um den Tod des georgischen Rodlers zu missbrauchen.

Internet-Nutzern, die via Suchmaschinen sich über Olympia informieren wollten und zum Beispiel das Video mit dem Titel "Video Schlittenunfall Olympia" anklickten, wurde suggeriert, dass sie das Video nur anschauen können, wenn sie eine scheinbar nicht vorhandene Software auf ihrem Rechner installieren. Dass sich hinter der angeblich fehlenden Software Schadware verbirgt muß wohl nicht betont werden. Im Zeitalter des Internets informieren sich immer mehr Menschen, über das aktuelle Geschehen, über Live-Streams, im Internet.

Eine Untersuchung im vergangenen Jahr ergab, dass über 60 Prozent aller Internet-Nutzer, bereits via Videoportale oder Online-Mediatheken, Fernsehsendungen zeitversetzt aus dem Internet anschauen. Dieses veränderte Konsumverhalten nach aktuellen multimedialen Inhalten ist auch Internet-Kriminellen nicht verborgen geblieben und sie haben ihre Kriminellen Aktivitäten den sich veränderten Verhalten der Konsumenten angepasst. Sicherheitsexperten gehen derzeit davon aus, dass im Laufe der Olympischen Winterspiele ein Anstieg der betrügerischer Aktivitäten im Rahmen von Video-und Live-Streaming-Angeboten zu verzeichnen sein wird. Es wird befürchtet, dass in den nächsten Tagen immer mehr seriös wirkende Streams oder Videos zu Download-Angeboten werden, die allerdings von Internet-Kriminellen ins Netz gestellt wurden um Computer, ahnungsloser Internet-Nutzer mit Trojanern, Spyware, Rootkits oder anderer Malware zu infizieren.

Im Prinzip ist die Masche der Kriminellen immer die selbe. Es wird immer wieder beobachtet, dass ein manipuliertes Video aus einer so genannten Flash-Datei besteht oder es so präpariert ist, dass eine scheinbar nicht vorhandene Software zur Wiedergabe erforderlich ist. Internet-Nutzern wird nun suggeriert, dass sie, um das Video anschauen zu können, einen bestimmten Video-Codec herunterladen müssen. Um sich vor derartigen Angriffen zu schützen, sollte jeder User immer einen aktuellen Player auf seinem System installiert haben und alle angebotenen Updates zeitnah aufspielen.






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