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Viele Kinder tricksen ihre Eltern bei ihren Internet Aktivitaeten aus
Veröffentlicht am Donnerstag, 28.November 2013 von Redaktion


Laut einer aktuellen Studie vertraut ein Großteil der Deutschen Eltern darauf, dass ihr Nachwuchs vertrauensvoll im Netz agiert. Allerdings gehen viele junge User wiederum davon aus, dass sich ihre Eltern nicht sonderlich für die Internet-Aktivitäten ihrer Kinder interessieren. Darüber hinaus sind viele junge User in der Lage ihre Aktivitäten im Internet vor ihren Eltern zu verbergen.



Kinder wachsen heute ganz selbstverständlich mit dem Internet und dessen Nutzung auf. Während 71 Prozent der jungen Internet-Nutzer davon ausgeht, dass sich ihre Eltern nicht sonderlich für die Internet-Aktivitäten ihres Nachwuchses interessieren, verlassen sich ebenfalls 71 Prozent der Eltern in Deutschland darauf, dass ihr Nachwuchs vertrauensvoll im Netz agiert.

Ein Großteil der jungen Internet-Nutzer ist allerdings in der Lage durch diverse Maßnahmen beispielsweise seine Aktivitäten im Internet vor den Eltern zu verbergen. Laut Umfrage, für welche 500 Eltern sowie 500 Heranwachsende zwischen 13 und 17 Jahren befragt wurden, minimieren 40 Prozent der befragten jungen User den Browser, sobald die Eltern in das Zimmer kommen. 31 Prozent der befragten Teenager löschen den Verlauf des Browser.

Laut Umfrageergebnis konsumieren 33 Prozent der jungen Umfrageteilnehmer außerhalb der elterlichen Wohnung Inhalte, welche nicht für sie bestimmt sind. 17 Prozent der jungen User nutzen eine den Eltern nicht bekannte e-Mail-Adresse, wenn diese bestimmte Kommunikation vor ihren Eltern geheim halten wollen. 41 Prozent der jungen Internet-Nutzer besuchen Webseiten, welche nicht von den Eltern genehmigt wurden. Lediglich 27 Prozent der Eltern vermuten, dass ihr Nachwuchs sich auch auf verbotenen Seiten tummelt.

Laut Umfrage sollen 50 Prozent der Eltern davon ausgehen, dass ihr Nachwuchs keine seiner Aktivitäten im World Wide Web / WWW vor ihnen verheimlichen könne. Wie sich Aktivitäten im Web vor den Eltern verbergen lassen sollen lediglich 23 Prozent der jungen User nicht gewusst haben. Toralv Dirro von McAfee erklärt: "Gespräche und Vertrauen sind für Kinder ungeheuer wichtig, um die Gefahren im Internet besser zu verstehen.“

Weiter führt Toralv Dirro aus: "Allerdings sollten die Eltern auch vor Kontrollmaßnahmen nicht zurückschrecken." Eltern sollten nicht versäumen eine aktive Rolle beim Schutz ihrer Kinder zu übernehmen und ihren Nachwuchs über die zweifelsohne im Internet vorhandenen Gefahren aufzuklären.


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