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Forscher schleusen Trojaner in Prozessor ein
Veröffentlicht am Freitag, 18.April 2008 von Redaktion


In den USA haben es Forscher der Universität des US-Bundesstaates Illinois geschafft, einen Prozessor derart zu manipulieren dass dieser dazu in der Lage war einen Trojaner auf einen Rechner zu schleusen, berichtet Chip Online am Mittwoch. Nach Angaben der Wissenschaftler kann diese Form des Hacker-Angriffs so gut wie nicht erkannt werden.



Bei ihrem Hacker-Test hatten die Forscher nur 1.341 der über 1 Million Schalter des Prozessors verändert und versendeten dann eine Anfrage über ein Netzwerk an den Rechner. Im Anschluss wurde der Trojaner gestartet und somit die Tore für den Hacker in das installierte Betriebssystem Linux geöffnet. Als ultimativen Hacker-Angriff bezeichnete der Wissenschaftler Samuel King gegenüber dem Portal Infoworld.com die gelungene Einschleusung des virtuellen Störenfriedes per CPU.

Jedoch gibt es ein großes Problem bei dieser neuen Hacker-Methode und zwar ist es erforderlich dass der manipulierte Prozessor in den ausgewählten Rechner einzubauen ist allerdings sei dies dennoch möglich. Die bei der Trojaner-Einschleusung verwendete CPU stammt von Sun Microsystems und ist allerdings nur wenig verbreitet. Er befindet sich nur auf eine kleine Handvoll Server und auf der ISS - International Space Station (Internationale Raumstation).






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