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150 Millionen Handys wurden inklusive Ueberwachungssoftware ausgeliefert
Veröffentlicht am Mittwoch, 11.Januar 2012 von Redaktion


Berichten zufolge sind weltweit rund 150 Millionen Mobilgeräte inklusive einer installierten Software ausgeliefert worden, welche unter anderen Tastatureingaben, Positionsdaten und Kurznachrichten mitliest. Die Überwachungssoftware soll im Hintergrund mitlaufen und von Laien nicht deaktivierbar sein. Laut Hersteller dient die Software vorgeblich ausschließlich der Qualitätssicherung.



Die US-Firma CarrierIQ meldete bereits im Oktober 2011, dass das Unternehmen in der Lage sei weltweit die Nutzung von 150 Millionen Mobilgeräten zu beobachten. Laut eigenen Angaben verfüge das Unternehmen über eine "einzigartige Wissenquelle" welche darüber informiert wie Mobilgerte genutzt werden.

Der Systemadministrator Trevor Eckhart erforschte nun über welche Informationen die "einzigartige Wissenquelle" CarrierIQ verfügt. Für sein Projekt entwickelte Trevor Eckhart unter anderen auch Anwendungen für Android-Smartphones. Bei seiner Arbeit hat der junge Mann die Software CarrierIQ entdeckt, welche auf einem von ihm untersuchten HTC-Gerät vorinstalliert war.

Offenbar wird die Software auf den Geräten von den Herstellern oder Mobilfunkanbietern installiert bevor die Geräte ausgeliefert werden. Die Software kann unter anderen Tastatureingaben, Positionsdaten und Kurznachrichten / SMS mitlesen. Anhand der CarrierIQ-Daten soll ermittelt werden können welche Erfahrungen Konsumenten mit ihren Smartphone und Tablets machen.

Die gut getarnte und von Laien nicht zu deinstallierende Überwachungssoftware soll vorgeblich ausschließlich der Qualitätssicherung dienen. Trevor Eckhart berichtet, dass die CarrierIQ-Software auf dem von ihm untersuchten Android-Smartphone

... Zugriff auf Tastatureingaben hat.
... sehen kann, welche Websites er im Browser aufruft.
... bei einem per SSL verschlüsselten Zugriff auf die Google-Suche mitlesen kann, welche Suchanfrage er eintippt.
... Details der Login-Strings mitlesen kann, die bei der Anmeldung beim Bezahldienst PayPal anfallen.
... berechtigt ist, auf SMS-Nachrichten, Positionsdaten, das Adressbuch zuzugreifen und SMS-Nachrichten zu versenden und sogar Anrufe zu tätigen.

Die bisherigen Berichte über die Untersuchungen der Überwachungssoftware des Systemadministrators sind sehr beunruhigend. Offenbar sind nicht nur Hacker an sensiblen Daten von ahnungslosen Nutzern mobiler Geräte interessiert


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