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Cyberkriminalitaet wird nun offiziell grenzuebergreifend bekaempft
Veröffentlicht am Freitag, 11.Januar 2013 von Redaktion


Da Cyberkriminalität keine Grenzen kennt, kann diese auch nur grenzübergreifend und gemeinsam bekämpft werden. Um die organisierte Cyberkriminalität bestmöglich bekämpfen zu können nimmt das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität ab sofort seine Arbeit auf. Geplant ist, dass das Ermittlungsteam des Zentrums bei besonders schweren Formen von Computer-Kriminalität die jeweiligen EU-Ermittlungsbehörden unterstützen soll.



In den vergangenen Jahren hat die grenzübergreifende Computer-Kriminalität weltweit ständig zugenommen. Da diese Form der Kriminalität nur gemeinsam bekämpft werden kann nimmt das Europäische Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität nun offiziell seine Arbeit auf.

Die Mitarbeiter des neuen Zentrums sollen die jeweiligen nationalen Behörden operativ und forensisch bei ihrer Ermittlungsarbeit unterstützen und dabei zugleich das entsprechende Knowhow sammeln sowie ihr Wissen auch verbreiten. Die neue Einheit, welche aktuell aus 30 Mitarbeitern besteht nimmt nun am Sitz des Europäischen Polizeiamts Europol in Den Haag ihre Arbeit auf.

Weitere 10 Experten sollen im Laufe des Jahres das noch relativ kleine Experten-Team im Kampf für die Sicherheit im Internet verstärken. Die EU-Kommissarin Cecila Malmström erklärte am Mittwoch in Brüssel: "Dank des Zentrums wird die EU wesentlich effizienter gegen Cyberkriminalität vorgehen und ein freies, offenes und sicheres Internet verteidigen können.“

Aus Brüssel heißt es: dass das neue Zentrum die EU-Staaten "operationell unterstützen und Fachwissen in die gemeinsamen Untersuchungen auf EU-Ebene einbringen“ soll. Das Hauptaugenmerk des neuen Teams soll die organisierte Cyberkriminalität sein. Als gemeinsam zu bekämpfende Schwerpunktdelikte wurden bisher bereits die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Internet sowie Finanzdelikte genannt.

Aber auch Angriffe auf kritische Infrastrukturen und Informationssysteme, sowie die Analyse und Bewertung um eventuelle Bedrohungen möglichst früh zu erkennen, damit diese bekämpft beziehungsweise verhindert werden können, gehören zu dem Aufgabengebiet des neuen Teams. Troels Oerting, der designierte Chef des Zentrums erklärt: "Wir brauchen ein flexibles, adäquates Vorgehen gegen Cyberkriminalität."


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