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Duqu Programmiersprache wurde entschluesselt
Veröffentlicht am Donnerstag, 22.März 2012 von Redaktion


Die bisher vermeintlich unbekannte Programmiersprache des digitalen Schädlings Duqu konnte nun offenbar entschlüsselt werden. Die Virenschutzfirma Kaspersky hat Anfang März einen öffentlichen Aufruf gestartet und um Mithilfe gebeten die Programmiersprache des digitalen Schädlings zu entschlüsseln. Offenbar hat der Aufruf für den erhofften Erfolg gesorgt.



Nachdem die Virenschutzfirma Kaspersky Lab einen Aufruf gestartet hat, in welchem das Unternehmen um Mithilfe bei der Entschlüsselung der bisher vermeintlich unbekannten Programmiersprache des digitalen Schädlings Duqu gebeten hat, sind bei dem Unternehmen zahlreiche Lösungsvorschläge eingegangen.

Frei nach dem Motto gemeinsam sind wir stark war die Aktion offensichtlich ein voller Erfolg. Offenbar konnte so die Programmiersprache des digitalen Schädlings Duqu entschlüsselt werden. Unter den eingesandten Vorschlägen sollen sich die Programmiersprachen LISP, Forth und Delphi befunden haben. Berichten zufolge soll die Lösung OO C / Object Oriented C lauten, welches noch aus der Zeit vor C++ stammt und bei Old School C-Programmierern nicht besonders beliebt war.

Laut einer Symantec-Analyse soll der Trojaner Duqu Teile des Software-Codes von dem im Juni 2010 entdeckten Computer-Wurm Stuxnet enthalten. Nachdem Igor Soumenkov von Kaspersky Labs mit Visual Studio 2008 und Compiler-Optionen /O1 sowie /Ob1 quasi den gleichen Code erzeugen konnte ist das Rätsel um Duqu nun offenbar gelöst.

Von wem und zu welchem Zweck die Schadsoftware entwickelt wurde konnte hingegen offenbar noch nicht geklärt werden. Seit Entdeckung des digitalen Schädlings wird über die Herkunft und vermutliche Angriffsziele spekuliert. Offenbar wurde auch Dugu programmiert um Unternehmen und Entwickler von Industrieanlagen auszuspionieren.

Berichten zufolge soll die Schadsoftware wie eine Aufklärungsdrohne funktionieren und wurde vermutlich entwickelt um Daten von den Herstellern industrieller Kontrollsysteme auszuspionieren. Die so erbeuteten Daten könnten Angreifer für gezielte Attacken nutzen.


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