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Ergebnisse zum Threat Report 2010 wurden von Websense veroeffentlicht
Veröffentlicht am Dienstag, 16.November 2010 von Redaktion


Das Virenschutz Unternehmen Websense hat die aktuellen Bedrohungen im Internet untersucht. Im Jahr 2010 hat sich die Internet-Kriminalität verändert und eine neue Phase erreicht. Derzeit richten sich Angriffe gegen Privatpersonen und Unternehmen. Es werden zunehmend besorgniserregende Angriffe auf Unternehmen registriert.



In seinem Bericht zur Internetsicherheit im Jahr 2010 weist Websense auf die enormen Gefahren durch Cyber-Attacken von beispielsweise Aurora, Stuxnet oder auch Zeus hin. Datendiebstahl in Unternehmen, Industriespionage oder bewusste Sabotage nehmen zu. Im Jahr 2010 haben sich die Bedrohungen durch Cyber-Attacken wie beispielsweise durch Aurora, Stuxnet oder auch Zeus fulminant verschärft.

Anfang des Jahres waren über 100 Unternehmen im Visier von Aurora. An ausgewählte Mitarbeiter der Unternehmen wurden e-Mails mit Links zu manipulierten Seiten verschickt. Ein indes geschlossenes Sicherheitsleck im Internet Explorer wurde zum Infizieren von PCs missbraucht. Im Sommer 2010 machte der Schädling Stuxnet von sich reden. Stuxnet wurde von seinen Programmierern zum Attackieren von Industrieanlagen konzipiert. Der Dritte große Angreifer in diesem Jahr ist der Trojaner Zeus, welcher auch unter den Namen Kneber Zbot, PRG, Wsnpoem und Gorhax im Internet agiert und hier seit einigen Jahren immer wieder für Aufsehen sorgt.

Der Schädling ist dafür bekannt, dass er im Internet agiert um sensible Daten aller Art zu stehlen. Internet-Kriminelle versuchen für ihre Angriffe Schwachstellen auszunutzen, welche durch Firewalls, Antivirensoftware oder URL-Blocker allein nicht geschlossen werden können. Auch wenn die Internet-Kriminalität im Jahr 2010 ein neues Stadium erreicht hat wurden bisherige Angriffsziele von den Internet-Betrügern weiterhin attackiert.

Dan Hubbard, Chief Technology Officer bei Websense äußert sich zu der besorgniserregenden Veränderung: "Der fortgesetzte Anstieg der Zahl von Cyber-Gangs und die gezielten Attacken auf Unternehmen sind äußerst besorgniserregend." Weiter führt der Chief Technology Officer aus: "Die vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen müssen beispielsweise um kontextuelle Klassifikation von Inhalten erweitert werden, um den Angreifern Paroli bieten zu können. Einfache binäre Zugangskontrollen oder Methoden, um sich weitgehend von der Außenwelt abzuschotten, lösen nicht die Probleme der heutigen Cyber-Attacken."

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse des Websense 2010 Threat Report auf einen Blick zusammen gefasst:

- Die Zahl der bösartigen Webseiten ist in diesem Jahr um 111,4 Prozent angestiegen
- 79,9 Prozent des bösartigen Programmcodes, wie Trojaner oder Spyware, stammten von "legitimen" Webseiten, die zuvor von Hackern infiziert wurden
- 52 Prozent aller Delikte, bei denen es um den Diebstahl persönlicher Daten ging, erfolgten über das Web
- 34 Prozent aller Web-Angriffe zielten auf den Diebstahl sensibler Daten wie Passwörter oder Kreditkarteninformationen
- 89,9 Prozent aller Mails enthielten Links zu bösartigen Webseiten
- 23 Prozent der Suchergebnisse zu Unterhaltungsthemen führten zu Webseiten, die mit Malware oder Trojanern infiziert waren
- 40 Prozent aller Status-Updates bei Facebook enthielten Links und 10 Prozent dieser Links verwiesen auf bösartige Webseiten
- die USA und China sind weiterhin die beiden führenden Länder, von denen aus Cyber-Attacken gestartet werden; neu in der Top-Fünf-Liste ist die Niederlande.


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