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Falsche Antivirenprogramme haben sich in 12 Monaten versechsfacht
Veröffentlicht am Donnerstag, 19.November 2009 von Redaktion


Sicherheitsexperten sehen mit Besorgnis, dass die Zahl sogenannter Scareware geradezu sprunghaft angestiegen ist. Vergleicht man die Zunahme von Scareware in den Zeiträumen der ersten Jahreshälfte 2008 mit der ersten Jahreshälfte des aktuellen Jahres, stellt man fest, dass sich die Anzahl der im Umlauf befindlichen gefälschte Antivirenprogramme 2009 versechsfacht hat.



Um Internet Nutzer dazu zu animieren ihre gefälschten Antivirenprogramme zu kaufen gehen Internet Kriminelle eigentlich immer nach dem gleichen Prinzip vor. Ist es ihnen gelungen, dass sich ihre Scareware auf einem Rechner installiert hat, gaukelt die Scareware dem Besitzer vor, dass sie einen Virenscan durchführt. Um an das Geld des Internet Nutzers zu gelangen ist das Ergebnis natürlich positiv.

Damit die angeblich entdeckte Schadsoftware umgehend entfernt werden kann wird dem User eine kostenpflichtige Lizenz angeboten. Um möglichst viele ihrer gefälschten Antivirenprogramme zu verkaufen, erinnern diese optisch an echte Sicherheitssoftware oder Microsoft-Werkzeuge. Die Kriminellen vertrauen darauf, dass viele Internet Nutzer in Panik verfallen wenn ihnen angezeigt wird, dass ihr System verseucht sei und sie sofort versuchen den Schädling zu entfernen.

Von Glück kann der Internet Nutzer reden, wenn er nur sein Geld los ist. Problematisch wird es wenn die Scareware das Vorhandensein schädlicher Programme verheimlicht oder gar persönliche Daten an Dritte übermittelt. Es heißt, dass sich in der Datenbank des Sicherheitsanbieters Kaspersky derzeit etwa 30.000 Signaturen gefälschter Antivirenprogramme befinden. Sicherheitsexperten empfehlen Internet Nutzern, ihre Antivirenprogrammen möglichst von bekannten Herstellern auf ihr System zu laden.

Um sich vor sogenannter Scareware zu schützen empfiehlt Wjatschewslaw Sakorschewski, Virenanalyst bei Kaspersky Lab, im vorab zu prüfen ob ein Hersteller technische Unterstützung und eine offizielle Website anbietet. 100 Prozentige Sicherheit gibt das leider auch nicht, da einige der Betrüger inzwischen so dreist sind und teilweise mehrsprachige Support-Center unterhalten, die ahnungslose Internet Nutzer dazu animieren ihre echten Sicherheitsprogramme von ihrem System zu entfernen. User sollten keinem Programm trauen, dass sein System erst scannt und dann Geld zur Entfernung angeblicher Infektion verlangt.






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