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Flame spaltet Sicherheitsexperten offenbar in 2 Lager
Veröffentlicht am Mittwoch, 06.Juni 2012 von Redaktion


Die vor kurzem entdeckte Schadsoftware Flame spaltet Sicherheitsexperten offenbar in 2 Lager. Während einerseits die Vereinten Nationen vor dem neuen Schädling als komplexeste Bedrohung, welche bisher entdeckt wurde warnen, ist Flame für das BSI offenbar keine neue Superwaffe im Cyberkrieg. Berichten zufolge begrenzen sich die Angriffe der Malware bisher offenbar auf den Nahen und Mittleren Osten.



Seit einigen Tagen sorgt die Entdeckung der Schadsoftware Flame für weltweite Aufregung. Einige Sicherheitsexperten vermuten, dass Flame ein professionelles Spionagewerkzeug ist, welches in einem staatlichen Auftrag entwickelt wurde.

Bisher sollen sich die Angriffe auf den Nahen und Mittleren Osten begrenzen. Während die Vereinten Nationen / UN vor dem neuen Schädling als komplexeste Bedrohung, welche bisher entdeckt wurde warnen, ist Flame für das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik / BSI offenbar keine neue Superwaffe im Cyberkrieg.

Das Team des Virenschutzhersteller Trend Micro hat den neuen Schädling als WORM_FLAMER.A identifiziert. Die bisher bekannt gewordenen Eigenschaften der neuen Malware weisen darauf hin, dass Flame nicht so einzigartig ist wie es bei seiner Entdeckung geglaubt wurde. Der Aufbau des Schädlings oder der Zuschnitt auf eine bestimmte Region sind altbekannte Szenarien in der Cyberwelt.

Digitale Schädlinge mit modularer Architektur oder solche, für die Cyberkriminelle spezielle Module entwickelt haben sind im Internet weit verbreitet und treiben hier seit Jahren ihr Unwesen. Zu den bekanntesten digitalen Schädlingen zählen seit einigen Jahren ZeuS, SpyEye und Carberp. Auch wenn bisher recht wenige Ziele angegriffen wurden vermuten Experten, dass der modulare Aufbau von Flame dafür sorgen wird, dass auch andere Kriminelle den Schädling in Zukunft für ihre kriminellen Machenschaften einsetzen werden.

Laut Richard Werner, Product Marketing Manager bei Trend Micro kann man der Aufregung um den neuen Schädling auch eine positive Seite abgewinnen. Derartige Fälle machen deutlich, wie real die Gefahren durch solche zielgerichteten Angriffe sind - und wie wichtig es ist, insbesondere Unternehmen darauf aufmerksam zu machen.


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