THEMEN

G Data warnt vor vorgeblichen LinkedIn e-Mails
Veröffentlicht am Donnerstag, 18.April 2013 von Redaktion


Aktuell werden vermehrt Schadcode-Angriffe registriert, welche als vorgebliche Kontaktanfragen des sozialen Netzwerks LinkedIn getarnt werden. Die Mails enthalten Links welche die Mail-Empfänger auf Webseiten locken sollen auf welchen Exploit-Kits hinterlegt sind. Fällt ein e-Mail-Empfänger auf den Trick herein und folgt dem Link, so wird die Schadsoftware aktiv und durchsucht den Rechner nach Schwachstellen.



Die Cyberwelt ist immer auf der Suche nach potentiellen Opfer. Spam-Mails werden von Betrügern beispielsweise für Phishing-Attacken sowie auch für Schadcode-Angriffen genutzt.

Aktuell registriert der deutsche Sicherheits-Software-Hersteller G Data vermehrt Schadcode-Angriffe, deren Absender vorgebliche Kontaktanfragen des sozialen Netzwerks LinkedIn verschicken. Fällt ein e-Mail-Empfänger auf den Trick herein und folgt dem Link zu einer Webseiten, auf welcher Exploit-Kits hinterlegt sind, so wird der digitale Schädling aktiv und durchsucht den Computer nach Schwachstellen.

Sobald ein Sicherheitsloch in der installierten Software gefunden wird, lädt der Schädling weiteren Schadcode nach, welcher beispielsweise Zugangsdaten zum Online-Banking oder für die digitalen Postfächer seines Opfers ausspionieren soll. Der Einsatz von Exploit-Kits sind seit langem eine beliebte Methode von Internet-Betrügern um nach Computer-Sicherheitslücken zu suchen, damit diese für Schadcode-Angriffe genutzt werden können.

Angebote in speziellen Untergrund-Märkten sorgen dafür, dass selbst unerfahrene Cyberkriminelle zum Beispiel auf virtuelle Beutetour gehen können.
Mit folgenden G Data-Sicherheitstipps können sich User vor Angriffen schützen:
Der Einsatz einer aktuellen und umfassenden Sicherheitslösung mit einem Virenscanner, Firewall, Web- und Echtzeitschutz gehört zur Grundausstattung eines PCs. Diese sollte auch ein Spam-Filter zur Abwehr ungewollter Spam-Mails umfassen.

Das installierte Betriebssystem und die eingesetzte Software sollten durch regelmäßige Updates immer auf den neuesten Stand gehalten werden um Sicherheitslücken durch veraltete Programme zu schließen.
Spam-Mails sollten am besten umgehend und ungelesen gelöscht werden. Darin enthaltene Links und Datei-Anhänge sollten nicht angeklickt werden, die könnten geradewegs in die Schadcode-Falle führen.

Auch wenn die Kunden des deutschen Softwarehaus für Sicherheitslösungen, laut Hersteller vor den gefährlichen Webseiten geschützt sind, so empfiehlt G Data mit Hilfe der bereitgestellten Updates für Betriebssystem sowie auch alle installierten Programme diese auf aktuellen Stand zu halten. Wer seinen Rechner bestmöglich vor allen virtuellen Gefahren schützen möchte sollte nicht versäumen alle vom Hersteller angebotenen Updates möglichst zeitnah zu installieren.


Links zum Thema:



letzten News

  So schützt man sich wirksam vor DDoS-Attacken wenn der Server den Dienst versagt
  Schaedlinge im Netz So wird trotzdem sicher gesurft
  Gefahren aus dem Internet erkennen und vorbeugen
  Navigationsgeraete werden zunehmend von Smartphone und Tablet PC abgeloest
  Panda Cloud Fusion bietet ganzheitliche IT Security

Kommentar:
Kommentare werden erst geprüft und dann freigeschaltet.

erlaubter HTML Code:
<b> <i> <em> <br> <strong> <blockquote> <tt> <li> <ol> <ul>
Security Code Security Code
  VIREN TICKER
weitere Informationen:
Micro World
Norton Anti Virus live update