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Hacker wollen Julian Assanges Kontodeaktivierung raechen
Veröffentlicht am Mittwoch, 08.Dezember 2010 von Redaktion


Die Whistleblower Plattform WikiLeaks und dessen derzeitiger Hauptsprecher Julian Assanges spalten die allgemeine Meinung. Auf der einen Seite wird WikiLeaks für seine Veröffentlichungen bejubelt, auf der anderen Seite wird kritisiert, dass mit den bekannt gewordenen Veröffentlichungen das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt wurde. Der Grundgedanke Assanges auf frei zugängliche Informationen ist in der Hacker Ethik verankert.



Eine Hackergruppe möchte sich nun für die Deaktivierung des Assange-Kontos in der Schweiz rächen. Am Montag wurde das Konto des Wikileaks-Chefs bei dem Schweizer Finanzdienstleister Postfinance deaktiviert. Um die Seite von Postfinance lahm zu legen hat eine Hackergruppe begonnen die Postfinance-Internetseite mit automatisierten Anfragen zu bombardieren.

Die sogenannte "Denial of Service-Attacke" soll am Montag den 6. Dezember 2010 gegen 19 Uhr 30 gestartet worden sein und das von den Hackern angestrebte Ziel nach wenigen Stunden erreicht haben. Am Vormittag des 7. Dezember 2010 war die Seite von Postfinance.ch immer noch lediglich eingeschränkt erreichbar. Zeitweise hat sich die Postfinance.ch-Seite normal aufgebaut, zeitweilig hat sich die Seite nicht aufgebaut und der User sah lediglich eine weiße Seite auf dem Bildschirm.

Berichten zu Folge war die IT-Abteilung von Postfinance damit beschäftigt Gegenmaßnahmen zu treffen. Wie hoch der finanzielle Schaden für den Finanzdienstleister ist, ist bislang noch nicht bekannt. Man kann aber davon ausgehen, dass der finanzielle Schaden erheblich für den Finanzdienstleister sein wird.

Auf Twitter hat sich derweil eine Hackergruppe unter dem Namen "Operation Payback" zu der Aktion bekannt. Die Hackergruppe unter dem Namen "Operation Payback" sucht nach Sympathisanten um diese zum Mitmachen zu bewegen. Mit ihrer Aktion möchte sich die Hackergruppe für die Abschaltung des Kontos von Julian Assanges bei Postfinance rächen. Der Finanzdienstleister hat Julian Assange Schweizer Konto mit der Begründung geschlossen, dass der australische politische Aktivist, Journalist und Sprecher von WikiLeaks in der Schweiz keinen Wohnsitz nachweisen kann.


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